Rückblick 2008

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Januar 2008:

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MO, 07.01.'08: attac-AK Globalisierungstheorie
Treffen des Arbeitskreises - Neugierige sind immer willkommen!
Ort: 19:30 Uhr die börse, Wolkenburg 100 / Konferenzraum 1. Stock (ganz hinten rechts)

DI, 08.01.'08 bis SA, 26.01.'08: Ausstellung: "Vom Polizeigriff zum Übergriff"
Parallel zur Ausstellung findet eine Veranstaltungsreihe zum Thema statt (08.01./17.01./22.01.)
Hintergrund: Beleidigungen, Schikanen, Tritte und Schläge durch PolizistInnen sind traurige Realität. Neben Linken, Prostituierten und Obdachlosen werden vor allem MigrantInnen vermehrt Opfer von Polizeigewalt. Oft beginnen die Übergriffe mit einer "verdachtsunabhängigen Personenkontrolle" und eskalieren dann über rassistische Beleidigungen bis hin zu Tritten und Schlägen. Für Betroffene bedeutet ein solcher Übergriff oft das Gefühl völliger Ohnmacht gegenüber der Polizei, die noch verstärkt wird durch die geringe Chance einer strafrechtlichen Ahndung der Täter. Es geht in der Ausstellung nicht um die Stigmatisierung aller PolizistInnen als RassistInnen oder potenzielle GewalttäterInnen, sondern um die Frage nach einem strukturellen Problem der Institution Polizei und um die Suche nach Gegenstrategien.
VeranstalterInnen: BürgerInnen beobachten die Polizei (BbdP)
Ort: im Verein Tacheles, Luisenstraße 100, Wuppertal-Elberfeld

DI, 08.01.'08: "Was geschah wirklich mit Oury Jalloh?"
Eröffnungsveranstaltung der begleitenden Veranstaltungsreihe zur Ausstellung: "Vom Polizeigriff zum Übergriff" im Haus der Jugend Barmen
Hintergrund: Vor drei Jahren verbrannte der sierra-leonische Asylbewerber Oury Jalloh in einer Polizeistelle in Dessau. Seit Ende März 2007 läuft ein Prozess gegen zwei Polizeibeamte, denen "Körperverletzung mit Todesfolge" bzw. "Fahrlässige Tötung" beim Verbrennungstod Jallohs vorgeworfen wird. Während der Verhandlung verwickeln sich Zeugen zunehmend in Widersprüche und Beweismittel "verschwinden" spurlos. Eine Informationsveranstaltung zum aktuellen Stand des Verfahrens.
VeranstalterInnen: BürgerInnen beobachten die Polizei (BbdP) / Intitiative in Gedenken an Oury Jalloh
Ort: 19ºº Uhr im Haus der Jugend Barmen, Geschwister-Scholl-Platz 4-6, Wuppertal-Barmen

DI, 08.01.'08: Öffentliches Plenum des Koordinierungskreises Antifaschismus Wuppertal
TOP u.a.: Einladungstext für das geplante Kulturfest auf der Hardt ...
Veranstalter: Koordinierungskreis Antifaschismus Wuppertal
Ort: 19ºº Uhr Gathe 55, 1. Obergeschoss, 42107 W-Elberfeld

MI, 09.01.'08: "Sozialismus und Staat" - Diskussionsabend
Themenschwerpunkte und Fragen des Abends: Woher kommt und seit wann gibt es den Staat? Wem dient der Staat? Moderner Staat und Zivilgesellschaft? Braucht der Sozialismus einen Staat, und wenn ja, wozu? Historische Staatsformen (Sozialistischer Staat / Rätestaat / Volksstaat / Parlamentarischer Saat usw.)...
Veranstalter: "MASCH" - Marxistische Abendschule "Friedrich Engels"
Ort: 19ºº Uhr im Haus der Marx-Engels-Stiftung, Gathe 55, 42107 W-Elberfeld

MI, 09.01.'08: Öffentliches attac-Plenum
Veranstalter: attac Wuppertal
Ort: 19:30 Uhr die börse, Wolkenburg 100, im Studio 2 oder Konferenzraum (1. Stock)

DO, 17.01.'08: "Polizeigewalt gegen Flüchtlinge und MigrantInnen - Struktur oder Einzelfall?" - Informations- & Diskussionsveranstaltung
Eine Veranstaltung der begleitenden Veranstaltungsreihe zur Ausstellung: "Vom Polizeigriff zum Übergriff" im Haus der Jugend Barmen
Referenten:
* Dirk Vogelskamp
(Komitee für Grundrechte und Demokratie)
* Klemens Ross (Republikanischer Anwaltsverein)
Hintergrund: Flüchtlinge und MigrantInnen werden - vor allem wenn sie "illegalisiert" sind - mit militärischen Mitteln an den Grenzen abgewiesen (BGS / Frontex) und mit polizeilichen Mitteln aus Kerneuropa ausgewiesen. Das Konstrukt vom "Illegalen", vom "afrikanischen Drogendealer" oder neuerdings vom "islamischen Terroristen" schafft Feindbilder, die im polizeilichen Alltagshandeln relevant werden. Denn polizeiliches Handeln unterliegt nicht der Unschuldsvermutung - vielmehr ist es der individuelle Verdacht, der BeamtInnen handeln oder eben nicht handeln lässt.
VeranstalterInnen: BürgerInnen beobachten die Polizei (BbdP)
Ort: 19ºº Uhr im Haus der Jugend Barmen, Geschwister-Scholl-Platz 4-6, Wuppertal-Barmen

DI, 22.01.'08: DIE LINKE.Wuppertal lädt ein: Gesprächs- und Informationsabend in Vohwinkel
mit:
* Elisabeth August (Stadtverordnete, Kreissprecherin und Mitglied des Landesvorstandes NRW)
* Bernhard Sander (Sprecher des Kreisverbandes Wuppertal)
* G.-Peter Zielezinski (Fraktionsvorsitzender DIE LINKE. im Wuppertaler Stadtrat)
Hintergrund: Ein gutes halbes Jahr nach ihrem Gründungsparteitag hat sich DIE LINKE überall konstituiert, auch in Wuppertal, auch in NRW. Im Kampf f&uuuml;r soziale Gerechtigkeit, gegen die Hartz-Gesetze, gegen Rente mit 67, für den Erhalt der öffentlichen Daseinsvorsorge und gegen die Privatisierung öffentlichen Eigentums ist die Linke eine engagierte Kraft. Welche Perspektiven hat die Linke bei bevorstehenden Wahlen? Ist sie wirkloch eine Alternative zur Regierungspolitik und welche Ansinnen und Vorschläge hat sie? Wie ist ihre Entwicklung in unserer Stadt und in NRW? Über diese Fragen wird informiert und Fragen und Anregungen werden aufgenommen ...
VeranstalterInnen: Elias Hadjiandreou, Vilker Hingkeldey, Esther Brennecke
Ort: 19ºº Uhr Cafe Altamura, Bahnstraße 1, W-Vohwinkel (Zentrum)

DI, 22.01.'08: "Modularisierung der Ausbildung - Umsturz der dualen Berufsausbildung?" - Vortrag und Diskussion
mit:
* Ralf Claessen (IG Metall)
* Andreas Oehme (WHKT)
* Hermann Nehls (DGB-BV, angefragt)
Hintergrund: Die duale Ausbildung in Deutschland wird immer öfter in Frage gestellt. Die Zerteilung der Ausbildungsordnungen in einzelne Module, in denen jeweils nur noch eine Teilqualifikation vermittelt wird, soll Mobilität und Anerkennung deutscher Ausbildungen in Europa verbessern. Doch Kammern und Gewerkschaften sehen darin einen Angriff auf das Berufsprinzip. Nach dem Vorbild des "Bologna-Prozesses" mit seinen Bachelor- und Masterstudiengängen im Hochschulbereich bereiten die EU-Bildungsminister die Einführung eines europäischen Qualifikationsrahmens (EQF) und eine Kreditpunktesystems (ECVET) in der Berufsbildung vor ("Kopenhagen- Prozess"). Steht damit der Berufsbildung in Deutschland eine Modularisierungswelle bevor?
Veranstalter: DIE LINKE. Landesverband NRW
Ort: 19ºº Uhr Alte Feuerwache, Gathe 6, 42107 W-Elberfeld, Raum: "Gathedrale" (1. Stock)

DI, 22.01.'08: "Polizeigewalt im Bergischen Land - Chaostage '07 und andere Übergriffe gegen Jugendliche, Punks und Migranten" - Filmvorführung und Diskussion
Eine Veranstaltung der begleitenden Veranstaltungsreihe zur Ausstellung: "Vom Polizeigriff zum Übergriff" im Haus der Jugend Barmen
Hintergrund: Auch im bergischen Städtedreieck kommen Schikanen und Übergriffe vor - manchmal ist durch einen glücklichen Zufall eine Kamera dabei.
Gezeigt werden zwei Filme des Medienprojektes Wuppertal:
"Dein Freund und Helfer" : Dokumentationsfilm über Polizeiübergriffe und Gegenaktionen der letzten Monate in Wuppertal
"Nix passiert" : Eine persönliche Reportage über rassistische Polizeigewalt in Wuppertal: Abraham, Wuppertaler afrikanischer Herkunft, wird auf dem Nachhauseweg am Karlsplatz grundlos festgenommen. Bei der Festnahme wird er gefesselt, beleidigt und später auf der Wache Hofkamp verprügelt und getreten. Die Untersuchung des Vorfalls auf seine Anzeige hin läuft ins Leere. Der Vorgang wird in Interviews und nachgestellten Szenen dokumentiert.
VeranstalterInnen: BürgerInnen beobachten die Polizei (BbdP)
Ort: 19ºº Uhr im Verein Tacheles, Luisenstraße 100, Wuppertal-Elberfeld

DO, 24.01.'08: "Verzweifelt gesucht: Auf den Spuren von Maria Leitner (1941 verschollen)" - Vortrag, Kurzfilm & Lesung
mit: Julia Killet (studierte Germanistik und Politik an der Universität zu Düsseldorf. Seit Jahresbeginn promoviert sie über Leben und Werk Maria Leitners)
Maria Leitner war Journalistin und Autorin und veröffentlichte im Berlin der 20er Jahre über das Leben der kleinen Leute in den USA und Südamerika. 1933 floh sie als Jüdin und Kommunistin ins französische Exil. Nach ihrer Flucht aus dem Internierungslager Gurs in Südfrankreich verliert sich ihre Spur im April 1941. Maria Leitners literarisches Werk wird dem Genre der proletarisch-revolutionären Literatur zugeordnet und ihre klare Kritik am Kapitalismus lässt einen unmittelbaren Bezug zur heutigen gesellschaftspolitischen Lage erkennen.
Veranstalter: Rosa-Luxemburg-Club Wuppertal/Bergisch Land
Ort: 19ºº Uhr Alte Feuerwache, Gathe 6, 42107 W-Elberfeld

SA, 26.01.'08: "Wahnsinn mit Methode? - Tagesworkshop zu Analyse, Diskussion und Alternativen zur gegenwärtigen Asyl- & Migrationspolitik"
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Wilde Wisionen verzweifelt gesucht" der Stiftung W
ReferentInnen:
* Volker Maria Hügel (Münster; Mitarbeiter in der GGUA - Gemeinnützige Gesellschaft zur Unterstützung Asylsuchender)
* Claudius Voigt (Münster; Mitarbeiter in der GGUA - Gemeinnützige Gesellschaft zur Unterstützung Asylsuchender)
* Tobias Pieper (Berlin, Politikwissenschaftler; arbeitet zu den Themen Migration und Rassismus und zum dezentralen bundesdeutsche System der Flüchtlingslager)
* Annette Massmann (Wuppertal; Geschäftsführerin der Zukunftsstiftung Entwicklung in Bochum)
Hintergrund: In keinem anderen politischen Feld sind Empörung und Wut so angebracht, wie im Bereich der nationalen und europäischen Asyl- und Migrationspolitik. Während Humantität und christliche Moral als Grundwerte unserer Gesellschaft propagiert werden, begegnen uns im Flüchtlings- und Migrationsalltag fast durchweg bürokratische Gnadenlosigkeit und rein ökonomisch geprägtes Kosten-Nutzen-Denken. Das Ganze wird mit der Klage über fehlende Integrationsbereitschaft und angeblich bedrohliche Parallelgesellschaften untermalt. In Nacht- und Nebelaktionen werden in unserer Nachbarschaft Familien auseinandergerissen, Menschen werden für Wochen oder gar Monate in Abschiebehaft genommen und in Staaten abgeschoben, in denen ihnen nicht selten Verfolgung, Haft, Folter, Verelendung oder Tod drohen. Sind wir wirklich bereit, diese Wirklichkeiten zu akzeptieren, oder oder entwickeln wir Kräfte und Fähigkeiten, unsere Visionen einer anderen, menschlicheren Wirklichkeit neu zu beleben?...
Veranstalter: Stiftung W in Kooperation mit Pro Asyl e.V.
Ort: 10ºº Uhr Alte Feuerwache, Gathe 6, 42107 W-Elberfeld / Eintritt frei !!!
weitere Informationen zum Veranstaltungsablauf unter www.stiftung-w.de

SA, 26.01.'08: "75 Jahre nach der Machtübertragung an die Faschisten - droht ein neuer Faschismus?"
Jahresauftaktveranstaltung im Rahmen des Programms "Kemna 2008". Hintergund sind der 75. Jahrestag der Errichtung der KZ Kemna (in dem überwiegend Kommunisten erniedrigt, gefoltert und getötet wurden) und der 25. Jahrestag der Einweihung des Mahnmals.
mit
* Jürgen Schuh (Landesgeschäftsführer der VVN/BdA NRW)
* Achim Bigus (Liedermacher mit antifaschistischen Liedern und Texten)
Veranstalter: DKP Kreisorganisation Wuppertal
Ort: ab 14ºº bis 17ºº Uhr Gaststätte "Jäger 90", Bartholomäusstr. 25, W-Barmen / Eintritt frei !!!

SA, 26.01.'08: "Vom Treibstoff zum Zündstoff: Agrotreibstoffe - eine Medizin, die schlimmer als die Krankheit ist"
Eine Veranstaltung im Rahmen des dezentralen, globalen Aktionstages des Weltsozialforums
ReferentInnen und ihre Themen:
* Henry Ramirez Soler (Comision Justicia y Paz; Paris): "Zur konkreten Situation der Basisgemeinden in den Ölpalmengebieten in Kolumbien"
* Fidel Mingorance (Human Rights Everywhere; Luxemburg/Brüssel): "Entlang der Agrotreibstoff-Wertschöpfungskette"
* Susann Reiner (Regenwald-Institut): "Zur ökologischen Situation in Brasilien"
Veranstalter: attac Wuppertal & BaSo e.V. mit Unterstützung von Zukunftswelten e.V. Solingen, dem Rosa-Luxemburg-Club Wuppertal/Bergisch Land, der Naturfreunde Wuppertal, PEGAH - Iranischer Kunst- und Kulturverein und weiteren Organisationen
Ort: ab 15ºº Uhr die börse, Wolkenburg 100, Wuppertal

MO, 28.01.'08: "Allahs langer Schatten - warum niemand Angst vor dem Islam haben muss" - Vortrag und Diskussion
Referent: Dr. Michael Lüders (Journalist, Islamwissenschaftler und Politikberater)
Im Vortrag orientiert sich Lüders' an seinem neuem Buch "Allahs langer Schatten" und stellt mit fundiertem Hintergrundwissen dar, warum niemand den Islam fürchten muss.
Veranstalter: Politische Runde der VHS
Ort: 19:30 Uhr in der Volkshochschule (VHS), Auer Schulstraße 20, 42103 W-Elberfeld

DI, 29.01.'08: 1. Kreisversammlung 2008 des Kreisverbandes DIE LINKE. Wuppertal
vorgeschlagene Tagesordnung: 1. Zum Ausgang der Landtagswahl in Hessen (am 27.01.) / 2. Öffentlichkeitsarbeit & Mitgliederwerbung / 3. Vorbereitung der Kommunalwahl 2009 (Kommunalpolitische Eckpunkte / Thesen)
Veranstalter: DIE LINKE. Kreisvorstand
Zeit & Ort: 19ºº Uhr Alte Feuerwache, Gathe 6, 42107 W-Elberfeld (1. Stock)

MI, 30.01.'08: Benefizveranstaltung im Rahmen des "Laufs gegen die Kälte" zugunsten der Wohnungslosenhilfe
Liedermacher Heinz Ratz mit seiner Band "Strom & Wasser" zusammen mit Anne Haigis (Blues) und Jochen Malmsheimer (Kabarett)

Der Eintritt ist frei, aber es wird um eine Spende für die Wohnungslosenhilfe gebeten!
Ort: 20ºº Uhr im LCB (Live Club Barmen) im Haus der Jugend Barmen am Geschwister-Scholl-Platz

Februar 2008:

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SA, 02.02.'08: Filmvorführung "Kriegsende in Wuppertal - Auf der Suche nach der Stunde Null"
Film von Ulf Arlinghaus
Ort: 15ºº Uhr im Programmkino "Cinema" in W-Oberbarmen (an der B7)

MO, 04.02.'08: attac-AK Globalisierungstheorie
Treffen des Arbeitskreises - Neugierige sind immer willkommen!
Ort: 19:30 Uhr die börse, Wolkenburg 100 / Konferenzraum 1. Stock (ganz hinten rechts)

MI, 06.02.'08: 1. Treffen zur Gründung eines Netzwerkes gegen Rechtsextremismus und Rassismus
Unterstützung erhält die Gründungsinitiative von Frau Gregor der Initiative für Demokratie und Toleranz (e.V.) der Stadt Wuppertal. Sie hält eine thematische Einführung mit dem Titel "Die Angst vor dem Unbekannten. Rechtsextremismus in Deutschland - aktuelle Situation und Tendenzen". Im weiteren Verlauf der Veranstaltung soll ein Austausch über Kenntnisse von und Erfahrungen mit rechtsextremem und rassistischem Gedanken"gut" in Ronsdorf und sich daraus ergebenden Handlungsbedarf erfolgen.
Ort: 19ºº Uhr in der Villa Kunterbunt, Breite Straße 7a, Wuppertal-Ronsdorf

MI, 06.02.'08: "Dürfen sich Linke an der Regierung beteiligen?" - Diskussionsabend
Veranstalter: "MASCH" - Marxistische Abendschule "Friedrich Engels"
Ort: 19ºº Uhr im Haus der Marx-Engels-Stiftung, Gathe 55, 42107 W-Elberfeld

MO, 11.02.'08: "Jugendgewalt WIRKSAM vorbeugen" - Migrationsvereine laden zur Podiumsdiskussion
auf dem Podium begegnen sich:
* Erol Celik (Anadolu Wuppertal e.V.)
* Zeynep Demirel (Alevitische Gemeinde Wuppertal e.V.)
* Andreas Dickel (Kriminaldirektor Polizeipräsidium Wuppertal)
* Arif Izgi (SPD-Ratsfraktion)
* Dr. Stefan Kühn (Sozialdezernent Stadt Wuppertal)
* Arnold Norkowski (CDU-Ratsfraktion)
* Peter Vorsteher (Ratsfraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN)
Die Moderation leitet: Angela Wegener (Radio Wuppertal)
Zum Thema: Die aktuelle Diskussion zu Jugendgewalt und die vermeintlich notwendige Verschärfung des Jugendstrafrechts findet auch in Wuppertal statt. Brauchen wir neue, schärfere Gesetze oder eine bessere Bildungspolitik? Welche Maßnahmen können dazu beitragen, Gewalt zu verringern?
Veranstalter: Migrationsvereine Wuppertal mit Unterstützung der Ratsfraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN
Ort: 19ºº Uhr im Ratssaal, Rathaus Wuppertal, Johannes-Rau-Platz 1, W-Barmen

DI, 12.02.'07: Vortrag "Solidarisch Mensch werden - Wege aus psychischer und sozialer Zerstörung im Kapitalismus"
Referent: Prof. Ulrich Duchrow
(Theologe an der Universität Heidelberg; Mitbegründer von attac; Leiter des ökumenischen Netzwerkes "Kairos Europa"; Ko-Autor von "Solidarisch Mensch werden. Psychische und soziale Destruktion im Neoliberalismus - Wege zu ihrer Überwindung")
Zum Thema: Wir sind gewöhnt, die Frage nach einer anderen möglichen Welt nur als ökonomische und politische zu behandeln. Es fehlen aber genügend Menschen, die bereit und in der Lage sind, die Alternativen selbst umzusetzen. Dies hängt damit zusammen, dass der neoliberal-imperiale Kapitalismus nicht nur materielle und soziale, sondern auch psychische Wirkungen hat, die Menschen daran hindern, Widerstand zu leisten. Psycho-soziale Hindernisse spalten die Menschen auf. Dagegen gilt es, kulturelle, spirituelle Ressourcen neu zu entdecken und eine vieldimensionale Strategie zu entwickeln, in der innere Befreiung mit neuer gesellschaftlicher und politischer Praxis verbunden wird.
Veranstalter: attac Wuppertal
Ort: 19:30 Uhr die börse, Wolkenburg 100, im "Blauen Saal" (Parterre)
weitere Informationen zur Veranstaltung unter www.attac-wtal.de

MI, 13.02.'08: Öffentliches attac-Plenum
Veranstalter: attac Wuppertal
Ort: 19:30 Uhr die börse, Wolkenburg 100, im Studio 2 oder Konferenzraum (1. Stock)

DO, 14.02.'08: 1. Wuppertaler Gewerkschaftsforum - "Kleiner, radikaler = besser?" - Podiumsdiskussion
auf dem Podium begegnen sich:
* Guntram Schneider (DGB-Bezirksvorsitzender NRW)
* Prof. Dr. Rudolf Hickel (Wirtschaftswissenschaftler, Universität Bremen)
* Prof. Dr. Wolfgang Schroeder (Politikwissenschaftler, Universität Kassel)
Moderationsleitung: Anke Spiess (Journalistin)
Zum Thema: Das erste Wuppertaler Gewerkschaftsforum wird sich mit dem Thema befassen, ob kleine Splitterorganisationen, die sich als Gewerkschaften bezeichnen, erfolgreicher und besser sind als die DGB-Gewerkschaften. Aktuellstes Beispiel sind die Auseinandersetzungen bei der Bahn AG, aber auch die Ärzte haben letztes Jahr zu Lasten anderer Beschäftigter im Gesundheitsbereich ihre Sonderinteressen durchgesetzt. Flulotsen, Ärzte, Lokführer - welcher Berufszweig folgt als nächstes? Bedeutet die Durchsetzung von Partikularinteressen auf Dauer das Ende der Einheitsgewerkschaft?
Ort & Zeit: 17:30 Uhr im DGB-Haus Grünstraße 30, W-Elberfeld (3. Stock)

FR, 15.02.'08: "Da wamma dabei - dat wa prima!?" - Rückblick auf das Jahr 2007
Veranstalter: unregierBAR
Ort & Zeit: 21ºº Uhr im AZ Wuppertal, Markomannenstraße, W-Elberfeld

MI, 20.02.'08: "Lenin und/oder Gramsci?" - Diskussionsabend
Veranstalter: "MASCH" - Marxistische Abendschule "Friedrich Engels"
Ort: 19ºº Uhr im Haus der Marx-Engels-Stiftung, Gathe 55, 42107 W-Elberfeld

DO, 21.02.'08: "Kinderarmut in einem reichen Land" - Vortrag und Diskussion
Referent: Prof. Dr. Christoph Butterwegge (Politikwissenschaftler der Universität zu Kön; Autor des Buches "Kinderarmut in Ost- und Westdeutschland" [2005])
Hintergrund: Manche meinen, Kinderarmut gebe es nur in afrikanischen Staaten, aber keineswegs in der Bundesrepublik. Gleichwohl wachsen in der Bundesrepublik mehr Kinder und Jugendliche als noch vor wenigen Jahren in materieller Not auf. Über zwei Millionen Kinder unter 15 Jahren von 11,5 Millionen, die es in dieser Altersgruppe hierzulande gibt, leben auf Sozialhilfeniveau. Ungefähr jedes fünfte Kind wächst in relativer (Einkommens-)Armut auf, was zu schweren psychosozialen Belastungen führen kann, fast zwangsläufig den Ausschluss junger Menschen aus vielen sozialen bzw. kulturellen Lebenszusammenhängen nach sich zieht und damit auch die Chancengleichheit in der Gesellschaft nachhaltig beeinträchtigt. Im Vortrag geht es um die Erscheinungsformen der Kinderarmut, die gesellschaftlichen Ursachen und Gegenmaßnahmen, die auf unterschiedlichen Ebenen ansetzen müssen. Kinderarmut ist die aktuell verbreitetste und brisanteste Armutsform in der Bundesrepublik, sie darf aber nicht den Blick dafür verstellen, dass es sich bei dem Phänomen um ein gesellschaftspolitisches Grundsatzproblem handelt, dass auch andere Altersgruppen betroffen sind und dass sich die Struktur der Armutspopulation aufgrund der Zunahme diskontinuierlicher Erwerbsverläufe, der Kürzungen im Sozialbereich, aber auch von Scheidungen und mehr unzureichend gesicherter Frauen wieder in Richtung der Senior(inn)en verschieben dürfte...
Veranstalter: Rosa-Luxemburg-Club Wuppertal/Bergisch Land
Zeit & Ort: 19ºº Uhr Alte Feuerwache, Gathe 6, 42107 W-Elberfeld

MO, 25.02.'08: "Was stiftet diese Stiftung? - die gesellschaftspolitische Rolle der Bertelsmann-Stiftung" - Vortrag und Diskussion
Referent: Prof. Arno Klönne (Politologe, Ko-Autor des Buchs "Ein Konzern stiftet Politik" [ersch. 2007])
Klönne stellt die kritische These auf, dass die Bertelsmann-Stiftung Lösungen für Probleme finde, die sie hauptsächlich selbst definiere. Was ist dran am neuen "braintrust" Bertelsmann, von dem gesagt wird, er wolle "Gesellschaft führen wie ein Unternehmen"?
Veranstalter: Politische Runde der VHS
Ort: 19:30 Uhr in der Volkshochschule (VHS), Auer Schulstraße 20, 42103 W-Elberfeld

DI, 26.02.'08: 1. Kreisversammlung 2008 des Kreisverbandes DIE LINKE. Wuppertal
vorgeschlagene Tagesordnung: 1. Zum Ausgang der Landtagswahl in Hamburg / 2. Eckpunkte & Leitgedanken für ein kommunalpolitisches Programm / 3. Wahl von 4 Delegierten des Kreisverbandes für den Landesrat DIE LINKE. NRW
Veranstalter: DIE LINKE. Kreisverband Wuppertal
Zeit & Ort: 19ºº Uhr Alte Feuerwache, Gathe 6, 42107 W-Elberfeld

DI, 26.02.'08 bis DO, 28.02.'08: Der "Zug der Erinnerung" macht Station in Wuppertal
Ausstellung über die Deportation der Kinder aus Deutschland und Europa
Der Zug der Erinnerung erinnert an die Deportation von 12.089 Kindern und Jugendlichen in den Tod nach Auschwitz durch die Deutsche Reichsbahn. Diese sind namentlich belegt, die tatsächliche Zahl ist vermutlich weit höher. Die Deutsche Bahn AG betrachtet sich als Rechtsnachfolgerin der Deutschen Reichsbahn und verweigert die Zusammenarbeit mit der Initiative. Mehdorns Bahn AG verlangt nach erbittertem Widerstand schließlich 50.000 Euro für Trassengebühren, Stationsaufenthalte etc. Die Logistiker der Deutschen Reichsbahn, die den Laufplan der Deportationen entwarfen und sich somit direkt an diesen Verbrechen beteiligten, setzten nach 1945 ihre Karrieren z.T. ungehindert fort... Genauso unbeirrbar ist nun der Zug der Erinnerung unterwegs und stößt auf großes Publikums- und Medieninteresse...
Veranstalter: VVN/BdA (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der Antifaschisten)
Ausstellungsort: Eröffnung am 26.02. um 10ºº Uhr; sonst je von 8ºº-19ºº Uhr im Bahnhof Wuppertal Oberbarmen, Gleis 1

DO, 28.02.'08: "Wird die Verwaltung privatisiert? - Die Bertelsmannstiftung und ihr steuerbegünstigter Feldzug für Privatisierung und Sozialabbau" - Vortrag & Diskussion
Referent: Prof. Arno Klönne (Politologe, Ko-Autor des Buchs "Ein Konzern stiftet Politik" [ersch. 2007])
Hintergrund: Die Bertelsmann-Stiftung führt seit Jahren einen Feldzug für Privatisierung und Sozialabbau, und das sogar noch wegen angeblicher Gemeinnützigkeit steuerbegünstigt. Gleichzeitig bereitet sie mit dieser Kampagne den Boden für neue Tätigkeitsfelder des Bertelsmann-Konzerns und seiner zahllosen Tochtergesellschaften. Eine Sparte des Bertelsmann-Konzerns bietet Dienstleistungen an und heißt "arvato". Eine der 270 Tochtergesellschaften von "arvato" wiederum, "arvato governent services", schöpft die Ergebnisse der Privatisierungskampagnen der Bertelsmann-Stiftung ab: Zuerst in East Riding (Yorkshire, England), seit Jahresbeginn z. T. auch in Würzburg hat "arvato government services" die Stadtverwaltung übernommen.
Veranstalter: DIE LINKE im Rat
Ort: 19ºº Uhr im Rathaus Barmen, Raum 260

DO, 28.02.'08: Vortrag: "Nächsten Sonntag ziehen wir nach Litzmannstadt um..." - Die Deportation der Juden aus Wuppertal 1941-1944
eine Begleitveranstaltung zur Ausstellung "Zug der Erinnerung" (s.o.)
Referentin: Dr. Ulrike Schrader (Leiterin der Begegnungsstätte "Alte Synagoge" in Wuppertal)
Zum Thema: Am 26. Oktober 1941 ging der erste Transport mit fast 200 jüdischen Menschen aus Wuppertal, Remscheid und Solingen in das Ghetto von Lodz, das die deutschen Besatzer in "Litzmannstadt" umbenannt hatten. Doch dies blieb nicht der einzige Transport... Der Vortrag will einen Einblick in den aktuellen Erkenntnisstand über ein Verbrechen eröffnen, das sich trotz seiner Monstrosität in und unter Duldung der Öffentlichkeit ereignen konnte...
Ort & Zeit: 19:30 Uhr im DGB-Haus Grünstraße 30, W-Elberfeld

März 2008:

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SA, 01.03.'08: "Simone de Beauvoir - Philosophin, Schriftstellerin, Feministin" - Vortrag zum Internationalen Frauentag
Referentin: Dr. Florence Herve (Düsseldorf)
Veranstalter: Rosa-Luxemburg-Club Wuppertal/Bergisch Land
Zeit & Ort: 16ºº Uhr im Forum Maximum (Rex-Theater), Kipdorf 29, W-Elberfeld

MO, 03.03.'08: attac-AK Globalisierungstheorie
Treffen des Arbeitskreises - Neugierige sind immer willkommen!
Zeit & Ort: 19:30 Uhr die börse, Wolkenburg 100 / Konferenzraum 1. Stock (ganz hinten rechts)

MI, 05.03.'08: 2. Treffen zur Weiterentwicklung eines Netzwerkes gegen Rechtsextremismus und Rassismus
Unterstützung erhält die Gründungsinitiative von Frau Gregor der Initiative für Demokratie und Toleranz (e.V.) der Stadt Wuppertal. Sie hält wiederum eine thematische Einführung. Im weiteren Verlauf der Veranstaltung soll ein Austausch über Kenntnisse von und Erfahrungen mit rechtsextremem und rassistischem Gedanken"gut" in Ronsdorf und sich daraus ergebenden Handlungsbedarf erfolgen. Schwerpunkte: Probleme an Schulen.
Ort: 19ºº Uhr in der Villa Kunterbunt, Breite Straße 7a, Wuppertal-Ronsdorf

MI, 12.03.'08: Öffentliches attac-Plenum
Veranstalter: attac Wuppertal
Zeit & Ort: 19:30 Uhr die börse, Wolkenburg 100, im Studio 2 oder Konferenzraum (1. Stock)

MI, 19.03.'07: Vortrag "Linkswende in Lateinamerika? - Neoliberaler Hegemonieverfall in Brasilien, Ecuador, Bolivien und Venezuela"
Referent: Prof. Dieter Boris
(Soziologe der Universität Marburg; Schwerpunkte Probleme der "Dritten Welt", Weltwirtschaft, Lateinamerika)
Zum Thema: Die aktuelle Kritk an der neoliberalen Globalisierung schaut hoffnungsvoll nach Lateinamerika, weil sich dort etwas Alternatives unter Beteiligung vieler Menschen konkret bewegt. So sind seit einigen Jahren in verschiedenen Ländern Lateinamerikas Regierungen gewählt worden, die eine kritische Position gegenüber dieser "neoliberalen Globalisierung" einnehmen. Die Veranstaltung soll die Hintergründe dieser Entwicklungen beleuchten und Perspektiven für eine reale Veränderung dort und anderswo erörtern.
Veranstalter: attac Wuppertal
Zeit & Ort: 19:30 Uhr die börse, Wolkenburg 100, im "Blauen Saal" (Parterre)
weitere Informationen zur Veranstaltung unter www.attac-wtal.de

SA, 22.03.'08: "Bundeswehr raus aus Afghanistan! Deutschland atomwaffenfrei! Grundgesetz verteidigen!" - Ostermarsch Rhein/Ruhr 2008
Wuppertaler Initiativen wie attac Wuppertal, Die Linke. Kreisverband Wuppertal und das Wuppertaler Bündnis gegen Krieg und Terror rufen zur Teilnahme am diesjährigen Ostermarsch in Düsseldorf auf. Alle Wuppertaler treffen sich gemeinsam und fahren dann als Gruppe mit der Bahn:
Zeit & Ort: 13:15 Uhr Treffpunkt Wuppertaler Hbf Gleis 1 / tatsächliche Abfahrt dann um 13:26 Uhr (RE nach DD)

MI, 26.03.'08: "Der deutsche Konservatismus nach Auschwitz - von Adenauer und Strauß zu Stoiber und Merkel" - Buchvorstellung / Diskussion
Prof. Ludwig Elm (erem., Universität Jena, Historiker, bekannt durch seine zahlreichen Veröffentlichungen zur Parteien- und Zeitgeschichte sowie Ideologiekritik) stellt sein gleichnamiges aktuelles Buch vor.
Veranstalter: "MASCH" - Marxistische Abendschule "Friedrich Engels"
Ort: 19ºº Uhr im Haus der Marx-Engels-Stiftung, Gathe 55, 42107 W-Elberfeld / Eintritt: 2 Euro (erm. 1 Euro)

April 2008:

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DI, 01.04.'08: Vorbereitungstreffen für ein Fest der internationalen Solidarität
Das Fest soll am 7. Juni auf der Hardt stattfinden und ein Zeichen gegen Faschismus und Rassismus setzen. Alle interessierten Organisationen, Vereine und Einzelpersonen sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen...
Veranstalter: Koordinierungskreis Antifaschismus Wuppertal / Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz
Ort: 19ºº Uhr Gathe 55, 42107 W-Elberfeld

MO, 07.04.'08: "Und morgen die ganze Welt? - erobert eine neue Nazi-Kultur unsere Städte?" - Vortrag und Diskussion
Referenten: Michael Kraske und Christian Werner (Journalisten, beide sind Autoren des Buchs "Und morgen die ganze Welt?")
Hintergund: Über einzelne Wahlerfolge der NPD hinaus erobert eine neue Nazi-Kultur -insbesondere im Osten Deutschlands- unsere Städte. Opfer rechter Einschüchterung und Gewalt leben in Angst und ziehen sich zurück. Die Referenten haben zahlreiche Interviews mit Opfern und Streetworkern, Aussteige-Helfern, Experten und Verfassungsschützern geführt. Das hieraus entstandene Buch stellen sie nun in der VHS vor.
Veranstalter: Politische Runde der VHS
Zeit & Ort: 19:30 Uhr in der Volkshochschule (VHS), Auer Schulstraße 20, 42103 W-Elberfeld

DI, 08.04.'08: "Arbeit - Immerhin das halbe Leben" - Vortrag
Referent: Dr. Steffen Lehndorff (Volkswirt und Leiter der Forschungsabteilung "Arbeitszeit und Arbeitsorganisation" im Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen)
Zum Thema: Die oft zitierte "Gerechtigkeitslücke" wird in der Arbeitswelt mehr als deutlich: Stagnierende Realeinkommen auf der einen Seite, astronomisch hohe Abfindungen auf der anderen; Unternehmen, deren Geschäftsmodell nur mit Niedriglöhnen funktioniert und die auf ergänzende Sozialleistungen für ihre Beschäftigten spekulieren; Ersetzen von regulär Beschäftigten durch Leiharbeiter/innen; Beschäftigungssicherung um den Preis längerer Arbeitszeiten... - Bedenkt man, welche Rolle die Kritik an fehlender Gerechtigkeit mittlerweile in der Öffentlichkeit spielt, dann ist es um so bemerkenswerter, wie ruhig es dort ist, wo die Probleme wurzeln - in der Arbeitswelt. Viele beschweren sich über stagnierende Einkommen, doch die Gewerkschaften verlieren Mitglieder. Offenbar ist die Arbeitswelt nicht nur ungerecht - sie steckt auch voller Widersprüche...
Veranstalter: Rosa-Luxemburg-Club Wuppertal/Bergisch Land
Zeit & Ort: 19ºº Uhr Alte Feuerwache, Gathe 6, 42107 W-Elberfeld

MI, 09.04.'08: Öffentliches attac-Plenum
Veranstalter: attac Wuppertal
Zeit & Ort: 19:30 Uhr die börse, Wolkenburg 100, im Studio 2 oder Konferenzraum (1. Stock)

DO, 10.04.'08: "Free Mumia!" - Solidaritätsveranstaltung für Mumia Abu-Jamal mit Vortrag, Filmvorführung und Diskussion
Hintergrund: Der afro-amerikanische Journalist Mumia Abu-Jamal befindet sich seit seiner Verurteilung 1982 in der Todeszelle. Ihm wird vorgeworfen, den Polizisten Daniel Faulkner am 9.12.1981 erschossen zu haben. Er selbst wurde aber nachweislich angeschossen und schwer verletzt. Abu-Jamal war zu diesem Zeitpunkt ein bekannter Radiojournalist, der sich kritisch mit Themen wie Polizeigewalt und Rassismus in der US-Gesellschaft auseinandersetzte. 1969 schloss er sich der Black Panther Party an. Die Geschehnisse des 9. Dezember 1981 können nur durch ein neues Verfahren aufgeklärt werden. Aufgrund einer Reihe von falschen Zeugenaussagen, polizeilicher Unterlassungen bzw. Fehlern und Ungereimtheiten wurde Abu-Jamal zum Täter gestempelt. In einem fairen Verfahren, so sind sich der Angeklagte und sein Verteidiger, Robert R. Bryan, sicher, können alle Mordvorwürfe entkräftet werden. Abu-Jamal muss freigesprochen werden. Er ist unschuldig! Er ist Opfer der rassistischen "Rechtssprechung" der USA.
Nach einer Einführung wird folgender Film gezeigt: "Hinter diesen Mauern... - Mumia Abu-Jamal und der lange Kampf um Freiheit" / Buch und Regie: Jule Buerjes und Heike Kleffner (Köln 1996). Danach gibt es Gelegenheit zur Diskussion um die Frage, wie wir in Wuppertal die Solidarität mit Mumia Abu-Jamal verstärken können.
Veranstalter: Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA)- Kreisvereinigung Wuppertal
Zeit & Ort: 19:00 Uhr GEWerkschaftsladen, Paradestraße 21, W-Elberfeld / Eintritt frei! - Spenden willkommen!

MO, 14.04.'08: attac-AK Globalisierungstheorie
Treffen des Arbeitskreises - Neugierige sind immer willkommen!
Zeit & Ort: 19:30 Uhr die börse, Wolkenburg 100 / Konferenzraum 1. Stock (ganz hinten rechts)

MI, 16.04.'08: Befreiungsfeier in Wuppertal - zum 63. Tag der Befreiung von Faschismus und Krieg in Wuppertal
Am 16. April jährt sich zum 63. Mal die Befreiung Wuppertals. In Fortführung der Veranstaltung zum 16. April im letzten Jahr mit den ehemaligen niederländischen Zwangsarbeitern können wir dieses Jahr den niederländischen Jugendroman "Gestohlene Jugend" in deutscher Übersetzung der Öffentlichkeit vorstellen. Erzählt wird die Geschichte eines niederländischen Jungen, der im Oktober 1944 bei den sog. Kirchenrazzien verschleppt und nach Wuppertal zur Zwangsarbeit deportiert wurde. Das Buch konnte mit Bundesmitteln und privaten Spenden finanziert werden. In Anwesenheit der ehemaligen niederländischen Zwangsarbeiter möchten wir am Befreiungstag das Buch in Wuppertal vorstellen.
Darüber hinaus werden ehemalige Angehörige der US-Army und der Roten Armee am Befreiungstag in Wuppertal sprechen. Wir sind sehr erfreut, dass der Veteran der US-Army, Dudley Strasburg, der das Bergische Land mitbefreit hat und an der Exhumierung der Opfer der Wenzelnbergschlucht beteiligt war, nach Wuppertal kommen wird. Eingeladen sind auch die Veteranen aus der Roten Armee, die sich im Veteranenclub der Jüdischen Kultusgemeinde in Wuppertal organisiert haben. Neben den ehemaligen Rotarmisten werden auch ZeitzeugInnen sprechen, die die Blockade Leningrads überlebt haben.
Ort: 19ºº Uhr im Rathaus Wuppertal, Johannes-Rau-Platz 1, W-Barmen

MI, 16.04.'07: Vortrag Wirtschaftsdemokratie - jetzt erst recht! Ota Siks Modell einer Humanen Wirtschaftsdemokratie als Alternative zum Neoliberalismus"
Referent: Dr. phil. Dipl. Pol. Egbert Scheunenmann
(Universität Hamburg; freier Politologe, Philosoph und Autor; hat seine Doktorarbeit über Ota Siks Modell geschrieben und es später zum Projekt einer Ökologisch-humanen Wirtschaftsdemokratie ausgearbeitet)
Zum Thema: Es erscheint naiv - wenn nicht gar zynisch - in Zeiten globaler Hegemonie des Neoliberalismus von Wirtschaftsdemokratie zu reden oder sie gar zu fordern. Allein, die Herrschaft des entfesselten Kapitalismus bröckelt deutlich. Grund genug, diese sich andeutende Schwäche zu fördern durch das Aufzeigen humaner, demokratischer Alternativen zur vermeintlichen Alternativlosigkeit (Thatchers "TINA"-Prinzip: There Is No Alternative) der Herrschaft globalisierter Märkte und kapitalistischer Profitgier. Ota Sik, ehemaliger wirtschaftsprogrammatischer Kopf des vor genau 40 Jahren letztlich gescheiterten Prager Frühlings, hat später im Westen ein Modell für eine Humane Wirtschaftsdemokratie ausgearbeitet, das in seinem ebenso umfassenden wie detaillierten und wissenschaftlich fundierten Ansatz seinesgleichen sucht - und zwar mit weitem Abstand. Dieses Modell soll in der Veranstaltung in seinen Grundzügen skizziert und anschließend diskutiert werden.
Veranstalter: attac Wuppertal
Zeit & Ort: 19:30 Uhr die börse, Wolkenburg 100
weitere Informationen zur Veranstaltung unter www.attac-wtal.de

D0, 17.04.'08: "Alternativen für soziale Gerechtigkeit - statt Hartzgesetze und Niedriglohn" - Vortrag und Diskussion
Referentin: Ulla Lötzer (MdB DIE LINKE)
Veranstalter: DIE LINKE. Kreisverband Wuppertal
Zeit & Ort: 19ºº Uhr Alte Feuerwache, Gathe 6, 42107 W-Elberfeld

FR, 18.04.'08: Mobilisierungsveranstaltung zur autonomen 1.Mai Demonstration in Wuppertal
Veranstalter: AZ Wuppertal
Ort & Zeit: 19ºº Uhr im AZ Wuppertal, Markomannenstraße, W-Elberfeld

MO, 21.04.'08: "Warum scheiterte Prag? - der Prager Frühling 1968" - Vortrag und Diskussion
Referent: Ondrej Tkacik (Zeitzeuge des Prager Frühlings)
Hintergund: Der Referent berichtet als Zeitzeuge über den Traum vom "Sozialismus mit menschlichem Antlitz", der in der Tschechoslowakei für kurze Zeit Wirklichkeit zu werden schien - bis die sowjetischen Panzer kamen...
Veranstalter: Politische Runde der VHS
Zeit & Ort: 19:30 Uhr in der Volkshochschule (VHS), Auer Schulstraße 20, 42103 W-Elberfeld

DI, 22.04.'08: "Einstellung der 129(a)-Verfahren!" - Info- und Diskussionsveranstaltung zum Ermittlungsverfahren gegen die 'militante gruppe (mg)'
mit Andrej Holm und einem Menschen aus dem Berliner Bündnis für die Einstellung der 129a-Verfahren.
Hintergrund: Ende Juli 2007 wurden sieben Personen in Berlin von der Generalbundesanwaltschaft beschuldigt, Mitglieder einer 'terroristischen' Vereinigung, der 'militanten gruppe' (mg), zu sein (nach Paragraph 129a Strafgesetzbuch). Vier von ihnen - Axel, Oliver, Florian und Andrej - wurden verhaftet. Andrej wurde nach drei Wochen von der Haft verschont. Im Oktober hob der Bundesgerichtshof (BGH) den Haftbefehl gegen ihn auf. Ende November - nach vier Monaten Untersuchungshaft - hatten auch die Haftbeschwerden von Axel, Oliver und Florian Erfolg und sie wurden gegen die Zahlung einer Kaution freigelassen. Auch wenn die BGH-Richter in der 'militanten gruppe (mg)' inzwischen keine 'terroristische' Vereinigung nach Paragraph 129a mehr sehen, gehen die Ermittlungen weiter. Der Vorwurf der Generalbundesanwaltschaft lautet nun Mitgliedschaft in einer 'kriminellen' Vereinigung nach Paragraph 129. Axel, Florian und Oliver werden darüber hinaus beschuldigt, an Fahrzeugen der Bundeswehr Brandsätze angebracht zu haben. Die anderen vier werden einer Art intellektueller Täterschaft bezichtigt. Ihre wissenschaftlichen und journalistischen Publikationen enthalten Begriffe, die auch in Bekennerschreiben der 'mg' zu finden sein sollen. Ihnen wird vorgeworfen, sich an Debatten zu beteiligen, die etwa die gegenwärtigen Militäreinsätze der Bundesregierung, die Umstrukturierung von Städten oder Stadtteilen oder den Ausbau des Sicherheitsstaats kritisieren. Das Ermittlungsverfahren gegen die 'militante gruppe (mg)' ist der vorläufige Höhepunkt einer Kriminalisierungs- und Stigmatisierungskampagne gegen linke Strukturen, kritische Wissenschaft und politische Praxis. Die bekannt gewordenen Verfolgungskonstrukte und Ermittlungsmethoden haben eine breite öffentliche Empörung ausgelöst und zu einer auch internationalen Solidarisierung mit den Beschuldigten geführt. Doch der Prozessbeginn steht noch aus und Unterstützung wird auch künftig gebraucht.
Auf der Veranstaltung wollen wir über den aktuellen Stand des Verfahrens informieren und gemeinsam über mögliche Strategien der Soliarbeit diskutieren. Au&zslig;erdem wird es einen Stand der Roten Hilfe geben.
Veranstalter: AZ Wuppertal
Ort & Zeit: 20ºº Uhr im AZ Wuppertal, Markomannenstraße, W-Elberfeld

MI, 23.03.'08: "Bedingungsloses Grundeinkommen" - Vortrag / Diskussion
Referent/Innen: Gisela May (Düsseldorf) / Georg Polikeit (Wuppertal)
Hintergrund: Ein Begriff macht die Runde. Immer mehr Menschen beschäftigen sich mit dieser Idee. Was ist das eigentlich? Welche Vorstellungen stecken dahinter? Was sagen die Kritiker? Zunächst referiert Gisela May die Kerngedanken des bedingungslosen Grundeinkommens. Danach nimmt Georg Polikeit kritisch aus marxistischer Sicht Stellung. Anschließend ist Zeit zu einer intensiven Diskussion.
Veranstalter: "MASCH" - Marxistische Abendschule "Friedrich Engels"
Ort: 19ºº Uhr im Haus der Marx-Engels-Stiftung, Gathe 55, 42107 W-Elberfeld / Eintritt: 2 Euro (erm. 1 Euro)

DI, 29.04.'08: Kreisversammlung des Kreisverbandes DIE LINKE. Wuppertal
Im kommenden Jahr stehen die Europa- und Kommunalwahlen an (Juni 2009), im Herbst folgt die Bundestagswahl und 2010 die Landtagswahl in NRW. DIE LINKE hat bei diesen Wahlen reale Chancen deutlich zuzulegen, damit mehr Kraft zu entwickeln in der Auseinandersetzung für soziale Gerechtigkeit, Umverteilung des gesellschaftlichen Reichtums, Demokratie und Antimilitarismus. Was also ist thematisch "der rote Faden" für das Wahljahr 2009, welche Inhalte wollen wir in die Wahlkämpfe einbringen und wie müssen wir uns ab sofort konzeptionell vorbereiten, auch vor Ort?
Vorgeschlagene Tagesordnung:
1. Das "Wahljahr" 2009
a) Inhaltliche Schwerpunkte
b) Konzeptionelle Vorbereitung
2. Veranstaltungen (1. Mai / 8. Mai / 6. Juni)
Rege Beteiligung und Gäste sind erwünscht!
Veranstalter: DIE LINKE. Kreisverband Wuppertal
Zeit & Ort: 19ºº Uhr Alte Feuerwache, Gathe 6, 42107 W-Elberfeld (1. Etage)

Mai 2008:

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DO, 01.05.'08: 1.Mai-Demo der DGB-Gewerkschaften und weiterer Organisationen
Zeiten & Orte:
10:30 Uhr Treffen vor dem Bahnhof Unterbarmen (Elberfelder Str.; vor der IG Metall-Geschäftsstelle)
11:00 Uhr Beginn des Demonstrationszuges
12:00 Uhr Maikundgebung am Alten Markt; anschließend, also ab
13:30 Uhr Familienfest bis 16:00 Uhr

DO, 01.05.'07: 22. Autonome 1.Mai-Demo mit anschließendem Straßenfest auf dem Schusterplatz
Ort & Zeit: 14ºº Uhr auf dem Platz der Republik, W-Elberfeld

MO, 05.05.'08: attac-AK Globalisierungstheorie
Treffen des Arbeitskreises - Neugierige sind immer willkommen!
Zeit & Ort: 19:30 Uhr die börse, Wolkenburg 100 / Konferenzraum 1. Stock (ganz hinten rechts)

MO, 05.05.'08: "Blick hinter den Schleier - afghanische Frauen im Kampf gegen patriarchalische Strukturen" - Vortrag und Diskussion
ReferentInnen: Elke Jonigkeit-Kaminski und Nurullah Ebrahimy (FilmemacherInnen)
Hintergund: Enthüllt werden soll das im Westen wenig bekannte Bild afghanischer Frauen im Kampf gegen überkommene patriarchalische Strukturen in ihrer Gesellschaft und ihre Bemühungen, das kulturelle, gesellschaftliche und politische Leben mitzugestalten.
Veranstalter: Politische Runde der VHS
Zeit & Ort: 19:30 Uhr in der Volkshochschule (VHS), Auer Schulstraße 20, 42103 W-Elberfeld

DO, 08.05.'08: "Und dennoch Hoffnung. Peter Weiss." Eine Biographie
Referent: Dr. Jens-Fietje Dwars (Jena)
Ob als Maler, Filmemacher, Erzähler oder Dramatiker - immer stand Peter Weiss (1916-1982) gegen den herrschenden Zeitgeist. Mit dem Spektakel "Marat/Sade" schrieb er Weltliteratur. "Die Ermittlung", das noch immer ergreifendste Stück über Auschwitz, wurde im Westen verrissen. Sein Drama über die Ermordung von Trotzki durch Stalin dagegen brachte ihm im Osten Spielverbot. Zerrieben zwischen den Blöcken schuf er den Jahrhundertroman "Die Ästhetik des Widerstands". Für ein Filmporträt über Peter Weiss erhielt der Jenaer Autor, Film- und Ausstellungsmacher Jens-Fietje Dwars 2004 den Adolf Grimme-Sonderpreis. Im Aufbau-Verlag hat er 2007 die erste umfassende Biographie dieses linken Ausnahmekünstlers vorgelegt. "Sachlich und souverän", urteilt die Jüdische Allgemeine. Die Biographie "verwebt Leben und Werk auf mustergültige Weise", meint der Freitag. "Ein sympathisches, einfühlsames Buch", urteilt Fritz Raddatz in der "Welt". Am 8. Mai, dem Tag des Sieges über den Faschismus, der für Weiss ein Tag der Trauer, nicht des Triumphes, war, stellt Dwars Buch und Film in der Alten Feuerwache vor.
Veranstalter: Rosa-Luxemburg-Club Wuppertal/Bergisch Land
Zeit & Ort: 19ºº Uhr Alte Feuerwache, Gathe 6, 42107 W-Elberfeld

MI, 14.05.'08: Öffentliches attac-Plenum
Veranstalter: attac Wuppertal
Zeit & Ort: 19:30 Uhr die börse, Wolkenburg 100, im Studio 2 oder Konferenzraum (1. Stock)

MI, 14.05.'08: Öffentliches Plenum des Koordinierungskreises Antifaschismus Wuppertal
Haupt-TOP: das geplante Kulturfest am 07.06. auf der Hardt (ab 15ºº Uhr am Grillpavillon) unter dem Motto "Chillen und Grillen gegen Rechts"
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, mit zu diskutieren und sich mit ihren Ideen einzubringen!
Veranstalter: Koordinierungskreis Antifaschismus Wuppertal
Zeit & Ort: 19ºº Uhr Alte Feuerwache, Gathe 55, 42107 W-Elberfeld

FR, 16.05.'08: "Die verkaufte Stadt - Stadtentwicklung im Neoliberalismus" - Vortrag und Diskussion
Referent: Dr. Andrej Holm (Stadtsoziologe am Institut für Humangeographie an der J.W.Goethe Universität Frankfurt/Main)
Zum Thema: Wer wohnt wo und unter welchen Bedingungen? Wer entscheidet über zentrale Fragen der Stadtentwicklung? Wie passen sich die räumlichen Strukturen an die Herausforderungen der Zukunft an? Wem gehört die Stadt? Fragen zur Stadt sind immer Fragen zur Gesellschaft. Städte sind Gesellschaft. Weltweit leben mittlerweile fast 80 Prozent aller Menschen in städtischen Ansiedlungen. Deshalb sind Städte auch Spiegelbild und Austragungsort von gesellschaftlichen Konflikten und politischen Auseinandersetzungen. In Städten werden Eigentumsfragen gestellt, Wirtschaftsbranchen geleitet und politische Entscheidungen getroffen. Städte sind aber auch die Orte sozialer und kultureller Milieus und öffentlicher Diskussionen. Städte sind umkämpfte Räume. Nicht nur als Bühne von Protestbewegungen sondern vor allem als Thema von sozialen Auseinandersetzungen. Geplante Großprojekte, die Auswirkungen von Hartz IV auf die Wohnungsversorgung und die Aufwertung von Nachbarschaften stehen ebenso für die Vielfalt städtischer Konfliktlinien wie die Privatisierung öffentlicher Wohnungen, Mittelkürzungen im Sozialbereich und zunehmende Überwachung öffentlicher Räume. Städte sind Orte der Veränderung. Galten Städte lange Zeit als Orte der Integration und Wohlfahrtsversorgung, sind sie heute nur allzu oft von Polarisierung und Ausgrenzung geprägt. Die Stadt- und Wohnungspolitik stellte insbesondere in der Nachkriegszeit einen Kernbereich der sozialstaatlichen Wohlfahrtsorientierungen dar. Sozialer Wohnungsbau, Stadterneuerungsprogramme und das Planungsziel von gleichwertigen Lebensverhältnissen standen im Zentrum einer modernen Stadtpolitik. Fördergelder, kommunale Unternehmen und rechtliche Regulation waren die Instrumente der damaligen städtischen Entwicklung. Durch zunehmende Globalisierungstendenzen der Wirtschaftskreisläufe und politische Machtverschiebungen werden die bisherigen Rahmenbedingungen einer sozialen Stadtentwicklung in Frage gestellt. Das ist das Ende der Stadt als staatliche Veranstaltung.
Auf der Veranstaltung werden diese Brüche der Stadtpolitik und die Tendenzen zur Privatisierung und Deregulierung in ihren Auswirkungen auf die Städte beschrieben und zur Diskussion gestellt.
Veranstalter: Stiftung W.
Zeit & Ort: 19ºº Uhr Alte Feuerwache, Gathe 55, 42107 W-Elberfeld

MI, 28.05.'07: "Der Sperrmüll bleibt frei! Straße frei für den 1. Mai!"
Seit einigen Jahren verfolgt die Stadt Wuppertal eine repressive Politik gegen Sperrmüllsammler_innen aus dem In- und Ausland. Es werden Ordnungsgelder verhängt und Parkkrallen verteilt, da die Sachen angeblich der Stadt gehören, sobald sie auf die Straße gestellt werden. Ebenso hat sich das Vorgehen der Wuppertaler Polizei gegen die autonome 1. Mai Demonstration am Platz der Republik verschärft und ihren vorläufigen Höhepunkt dieses Jahr in der Zerschlagung des Demonstrationszuges kurz nach Beginn der Demo und der Ingewahrsamnahme von 200 Menschen erreicht. So konnte das Straßenfest auf dem Schusterplatz zum ersten Mal seit 22 Jahren nicht stattfinden. Das werden wir an diesem Tag nachholen! Wir lassen uns nicht vorschreiben wie wir mit unserem Müll zu verfahren haben oder wann und wo wir uns treffen dürfen um Straßenfeste und Demonstration durchzuführen. Die Stadt denen, die darin wohnen. Deshalb werden wir uns in der Brunnenstraße treffen und unseren Raum zurückholen, den sie uns am 1.Mai mit Schlagstöcken und Pfefferspray genommen haben.
Das Sperrmüllfest ist der Auftakt zu weiteren Protestaktionen und reiht sich ein in eine Kampagne gegen die Stadt, gegen die Polizei, gegen die herrschenden Verhältnisse und wird am NRW-Tag, wo unter anderem die Bundeswehr auftreten wird, am 29.-31. August breiten Protest auf die Straße bringen.
Veranstalter: AZ
Zeit & Ort: 19ºº Uhr in der Brunnenstraße auf dem Ölberg, W-Elberfeld

MI, 28.05.'07: Vortrag & Diskussion "Gesundheitsreform als Instrument der Umverteilung von unten nach oben"
Referentin: Dr. Nadja Rakowitz
(Politologin, bis 2006 wiss. Mitarbeiterin am Institut für Medizinische Soziologie der Universität Frankfurt/M; gewerkschaftliche Bildungsarbeit; Redakteurin; Geschäftsführerin des Vereins demokratischer Ärztinnen und Ärzte)
Zum Thema: Die Kosten "explodieren" und demographischer Wandel wie technischer Fortschritt machen das Gesundheitswesen - angeblich - unbezahlbar. Das sind die Standardargumente für die letzten Gesundheitsreformen. Dabei wird mit Kostendämpfungsgesetzen und der Einführung von mehr "Wettbewerb" gearbeitet. Trotzdem gibt es weiterhin sowohl Unter- und Fehlversorgung wie auch Überversorgung. Und die Vormacht der Anbieter ist geblieben, ebenso der eindeutige Zusammenhang von sozialer Ungleichheit und Krankheit. Wenn "Kostendämpfung" gesundheitspolitische Richtschnur sein soll, dann zeigt eine genauere Betrachtung, dass es dabei nicht vorrangig um eine medizinisch und sozialpolitisch sinnvolle Organisation des Gesundheitswesens geht, sondern schlicht um Verteilungspolitik zugunsten der Wirtschaft und auf Kosten der Menschen.
Veranstalter: attac Wuppertal
Zeit & Ort: 19:30 Uhr die börse, Wolkenburg 100, im "Blauen Saal" (Parterre), W-Elberfeld
weitere Informationen zur Veranstaltung unter www.attac-wtal.de

Juni 2008:

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MO, 02.06.'08: attac-AK Globalisierungstheorie
Treffen des Arbeitskreises - Neugierige sind immer willkommen!
Zeit & Ort: 19:30 Uhr die börse, Wolkenburg 100 / Konferenzraum 1. Stock (ganz hinten rechts)

DI, 03.06.'08: "Mörderisches Finale - NS-Kriegsverbrechen bei Kriegsende" - Buchvorstellung mit Lesung und Diskussion
mit Ulrich Sander
(Dortmunder Journalist, Landes- und Bundessprecher der VVN/BdA)
Hintergrund: Was noch im Frühjahr 1945 an Naziverbrechen geschah, wird oft zu wenig beachtet. Gegen deutsche und ausländische Antifaschisten und gegen Wehrmachtssoldaten, die dem verlorenen Krieg ein Ende bereiten wollten, wurde ein groß angelegter Mordfeldzug in Gang gesetzt. Tausende fielen ihm noch unmittelbar vor der Befreiung zum Opfer. SS, Gestapo, einfache NSDAP-Mitglieder, Volkssturmmänner und Hitlerjungen nahmen teil an den Massakern, an Erschießungen in vielen Städten und Dörfern, am Mord an Gefangenen aus KZs und Zuchthäusern, an Standgerichten gegen Deserteure. Dabei handelte es sich sowohl um örtliche Amokläufe als auch um einen Teil der NS-Nachkriegsplanungen, mit denen ein antifaschistischer Neubeginn verhindert werden sollte.
Der Dortmunder Journalist, Landes- und Bundessprecher der VVN/BdA, Ulrich Sander erarbeitete eine erste Gesamtdarstellung dieser Vorgänge, bilanziert ihr Ausmaß und benennt die Täter.
Dabei wird er auch auf die Morde in der Wenzelnbergschlucht eingehen, die ebenfalls in seinem Buch dokumentiert sind.
Veranstalter: VVN-BdA Kreisvereinigung Wuppertal
Zeit & Ort: 19ºº Uhr Literaturhaus Wuppertal, Friedrich-Engels-Allee 83 / Eintritt ist frei! - Spenden sind willkommen!

FR, 06.06.'08: "40 Jahre 68er" - Historischer Rückblick mit Interviews, Musik und Informationen zum Thema
1968: Eine Jahreszahl steht für eine Bewegung, für einen kulturellen und politischen Aufbruch, für Veränderungen in den Bildungseinrichtungen, fü Protest gegen Krieg, gegen Medienmanipulation und Notstandsgesetze, für Emanzipation der Geschlechter und Lebensweisen.
40 Jahre danach: Was war 1968 "los" - auch im Tal? Was haben die 68er nachhaltig beeinflusst?
Geselliges Beisammensein mit Gesprächen, Interviews mit Beteiligten, Musik und Informationen über 1968.
Veranstalter: DIE LINKE. Kreisverband Wuppertal
Zeit & Ort: 19ºº Uhr Ottenbrucher Bahnhof, Funckstraße 94, W-Elberfeld (Katernberg)

SA, 07.06.'08: "Hardteinander - Chillen und Grillen gegen Rechts" - Internationales Kulturfest auf der Hardt
Grillen, Musik und Lesung für ein friedliches Miteinander
Programm:
15:00 Uhr: Beginn
15:15 Uhr: Alevitische Gemeinde WPT mit einem kulturellen und musikalischen Beitrag
ca. 17 bis 18 Uhr: Lesung mit Uwe Neubauer - Texte von Erich Fried und Bertolt Brecht
ca. 18 bis 18:30 Uhr: Frauenverband Courage mit einem musikalischen Beitrag
ca. 19 bis 20 Uhr: live Jazz Musik
ca. 20:30 bis 21:30 Uhr: "Simple Things" - live Reggae Musik
ca. 22 bis 23:30 Uhr: Antifa Kino
Zwischen den einzelnen Programmpunkten werden kurze Reden von den Organisationen, Gruppen und Einzelpersonen gehalten. Fest zugesagte Redner bisher: Asha Congo e. V, VVN/BdA, Frauenverband Courage, MASCH Wuppertal, Werner Lochner, Antifa Cafe, Chemal, Palästinensischer Kulturverein ...
Veranstalter: Koordinierungskreis Antifaschismus Wuppertal und andere beteiligte Gruppen
Zeit & Ort: 15ºº Uhr am Grillpavillon auf der Hardt, W-Elberfeld

SA, 07.06.'08: "Friedrich Engels und die Revolution von 1948/49" - stadthistorische Wanderung & Liederabend
Referent: Reiner Rhefus / Musik: Uli Klan

Zum Thema: Das Jahr 1948 - vor genau 160 Jahren: Im Februar erscheint das "Manifest der Kommunistischen Partei", im März Revolution in Berlin, in Elberfeld gedenkt der Kaplan Adolf Kolping der gefallenen Revolutionäre, im April wirbt Engels hier im Wuppertal für die "Neue Rheinische Zeitung", die wohl wichtigste revolutionäre Zeitung, die im Juni begründet wird. Reiner Rhefus berichtet bei der stadthistorischen Wanderung von den Ereignissen der Jahre 1948/49 und führt zu den Orten des "bergischen Aufstandes" vom Mai 1849. Zwar wurde der "Aufstand der Bürger" niedergeschlagen, aber seine Ideen fanden Ausdruck in zahlreichen Liedern aus der Zeit des "Vormärz" und der Revolution, die bis heute zum Kulturgut gehören. Diese teils bekannten, teils vergessenen Lieder präsentiert schließlich der Musiker und Sänger Uli Klan zum Zuhören und Mitsingen...
Veranstalter: Rosa-Luxemburg-Club Wuppertal/Bergisch Land in Kooperation mit "Arbeit und Leben Bergisches Land"
Zeit & Ort: 15ºº Uhr Beginn der Wanderung am Laurentiusplatz, W-Elberfeld (4,- Euro Teilnahmegebühr) ;
später ab ca. 17ºº Uhr Liederabend im Hof des Engelshauses, Engelsstraße 10, W-Unterbarmen

MI, 11.06.'08: AStA-Ringvorlesung: Making History. Kritische Geschichtswissenschaft und politische Intervention
Referent: M.A. Stephan Stracke (Historiker, Uni Wuppertal)
Zeit & Ort: 18ºº Uhr Uni Wuppertal, Raum N-10.12

MI, 11.06.'08: Öffentliches attac-Plenum
Veranstalter: attac Wuppertal
Zeit & Ort: 19:30 Uhr die börse, Wolkenburg 100, im Studio 2 oder Konferenzraum (1. Stock)

DI, 17.06.'08: Demo gegen Studiengebühren in Düsseldorf
Zeit & Ort: Treffpunkt: W-tal HBF 11ºº Uhr Bahnsteig 1 (Zugabfahrt 11:26 Uhr)

MI, 18.06.'08: AStA-Ringvorlesung: Grundbausteine einer Wende in der Wirtschafts- und Sozialpolitik
Referentin: Claudia Temps (Arbeitsmarktforscherin; Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik)
Zeit & Ort: 18ºº Uhr Uni Wuppertal, Raum N-10.12

FR, 20.06.'08: "Globalisierung, Lebensmittelpreise und Hunger" - Vortrags- & Diskussionsveranstaltung
Referent: Hüseyin-Kenan Aydin (Jahrgang 1962; langjähriger Gewerkschaftssekretär; MdB Die Linke; Mitglied im Ausschuss für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung; stellvertretendes Mitglied im Auswärtigen Ausschuss und im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe)
Zum Thema: Seit Wochen erschrecken Medien uns mit Meldungen über Hunger-Aufstände in Haiti und anderen Staaten der so genannten Dritten Welt. Die Weltbank stellt 1,2 Mrd. Dollar zur Überwindung der Lebensmittelkrise zur Verfügung. Die Preise für Getreide werden bis 2017 um mehr als ein Drittel stärker steigen als im vergangenen Jahrzehnt. Ist also die Welternährungskrise ein Fass ohne Boden? Durch Subventionen der reichen Länder werden die Bauern der so genannten Entwicklungsländer niederkonkurriert. Preisdiktate der Saatgutkonzerne knebeln die Bauern zusätzlich. Die beschränkten Masseneinkommen der Verbraucher lassen keine angemessenen Preise für Landwirtschaftsprodukte zu. - Stimmt dieses Bild?
Veranstalter: Rosa-Luxemburg-Club Wuppertal/Bergisch Land / attac Wuppertal
Zeit & Ort: 19ºº Uhr Alte Feuerwache, Gathe 6, 42107 W-Elberfeld

SA, 21.06.'08: Gedenkveranstaltung: 75 Jahre KZ Kemna
ab 13ºº Uhr Vorprogramm mit Live-Musik junger Bands
Zeit & Ort: 14:30 Uhr am Mahnmal des KZ-Kemna, Beyenburger Straße

SA, 21.06.'08: "Filmemacherinnen und Frauen im Iran"
mit Mehrandokht Feizi (Filmemacherin) und Referentinnen der Frauenorganisation 8. März (Zusammenschluss von Frauen aus Iran und Afghanistan)
Hintergrund: Die Filmemacherin Mehrandokht Feizi lebt seit Anfang 2007 als Asylbewerberin in der Bundesrepublik Deutschland. Im Iran wirkte sie als Schauspielerin in mehreren Filmen und in der Hauptrolle des Kinofilms "Sadr-e Azam"; einem Film über die Zeit der Qajaren im Iran. Sie studierte an der Soureh Hochschule in Teheran und machte im Laufe ihres Studiums vier Kurzfilme. Im Rahmen einer Kooperation zwischen der Soureh Hochschule und der "Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf" (Potsdam) wurden mehrere Filme im Iran gedreht. Mehrandokht Feizi war als Regieassistentin eines dieser Filme über das Leben der Frauen im Iran vor Ort verantwortlich für die Auswahl der Interviewpartnerinnen, die Abwicklung des Films und seiner politischen Linie. Aufgrund der Vorfälle während der Dreharbeiten und darauf folgender Drohungen sah sie sich gezwungen, nach einem Arbeitsaufenthalt in Potsdam nicht mehr in den Iran zurückzukehren. Seit ihrem Asylgesuch in Deutschland ist Mehrandokht Feizi in der Frauenbewegung und der "Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen" aktiv. Sie nahm im Vorfeld des G8-Gipfels an der Karawane-tour 2007 teil und dokumentierte die Aktionen, die Orte und die Situation der Flüchtlinge in Deutschland. Im Lager Blankenburg, wo sie bis letzten November 2007 lebte, drehte sie zwei Kurzfilme. Sie veranstaltete einen Film-Workshop an der Hochschule in Oldenburg und arbeitet zur Zeit an zwei größeren Filmprojekten. Ein Film beschäftigt sich mit der Situation dreier Sänger - afrikanische Flüchtlinge -, die im Lager Blankenburg bei Oldenburg wohnen. Der Film erzählt von ihrem Leben unter ständiger Abschiebungsdrohung und von ihrer politischen Musik. Der zweite Film wird anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen gedreht und soll die Geschichte der Flüchtlingsselbstorganisation in Bildern und Worte zusammenfassen.
Veranstalter: Frauenverband Courage
Zeit & Ort: 16ºº Uhr, Holsteiner Straße 28, Wuppertal

DI, 24.06.'08: Kreisversammlung des Kreisverbandes DIE LINKE.Wuppertal
Haupt-TOP: "Ursachen und Auswirkungen der kommunalen Finanznot"
Rege Beteiligung und Gäste sind erwünscht!
Veranstalter: DIE LINKE. Kreisverband Wuppertal
Zeit & Ort: 19ºº Uhr Alte Feuerwache, Gathe 6, 42107 W-Elberfeld (1. Etage)

DI, 24.06.'08: AStA-Ringvorlesung: Entstehung und Grundbegriffe der Kritischen Psychologie
Referent: Prof. Dr. Morus Markard (FU Berlin)
Zeit & Ort: 16ºº Uhr Uni Wuppertal, Raum O-08.27

Juli 2008:

DI, 01.07.'08: AStA-Ringvorlesung: Das Duisburger Institut für Sprach- & Sozialforschung (DISS) und die Kritische Diskursanalyse
Referenten: Prof. Dr. Siegfried Jäger und Jens Zimmermann (Uni Duisburg-Essen)
Zeit & Ort: 16ºº Uhr Uni Wuppertal, Raum O-08.27

SA, 12.07.'08: Christopher-Street-Day - Info-Stand des Kreisverbandes DIE LINKE Wuppertal
Präsentation von Info-Materialien, Sammlung von Unterschriften für das Bürgerbegehren "Erhalt der Cronenberger Hauptschule", Preisrätsel uvm.
Veranstalter: die Linke Wuppertal
Raumzeit: ab ca. 10ºº bis ca. 16:30 Uhr am Kirchplatz in der Elberfelder Fußgängerzone (neben Poststraße), Wuppertal-Elberfeld

SA, 19.07.'08: Info-Stand des Kreisverbandes DIE LINKE Wuppertal
Präsentation von Info-Materialien, Sammlung von Unterschriften für das Bürgerbegehren "Erhalt der Cronenberger Hauptschule", Preisrätsel uvm.
Veranstalter: die Linke Wuppertal
Raumzeit: ab ca. 10:30 bis ca. 13ºº Uhr vor den City-Arkaden, Fußgängerzone, Wuppertal-Elberfeld


August 2008:

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FR, 01.08.'08 bis MO, 11.08.'08: Mayors for Peace - Bürgermeister für den Frieden - Lichthofausstellung im Rathaus Barmen
Die Bürgermeisterkampagne: Vision - Atomwaffenfrei bis 2020
Die Kampagne hat bereits Mitgliedsstädte in bislang 128 Ländern (Stand Apr. 2008)
Veranstalter: Deutsch-Japanischer Friedenskreis e.V. mit Unterstützung der Citykirche Wuppertal
Raumzeit: je von 8ºº bis 17ºº Uhr im Lichthof des Rathauses Barmen, Johannes-Rau-Platz 1, W-Barmen

DO, 14.08.'08: "Die Privatisierung der Deutschen Bahn. Wer profitiert? Wer verliert? Was sind die Alternativen?"
Referent: Hans-Gerd Öfinger (Sprecher der Initiative "Bahn von unten" in der Bahngewerkschaft TRANSNET. ("Bahn von unten" ist Teil des Aktionsbündnisses "Bahn für Alle", in dem sich 16 Organisationen und Gewerkschaften zusammengeschlossen haben.)
Zum Thema: Eine der großen innenpolitischen Auseinandersetzungen des Jahres 2008 ist der Konflikt um die Privatisierung der Deutschen Bahn AG. Große Koalition und Bahn-Vorstand haben im Frühjahr die Weichen für die Teilprivatisierung gestellt. Nach ihrem Willen sollen bis Ende des Jahres Bahnaktien an Großanleger verkauft werden. Nach neuesten Meldungen zählen die russische Bahn und arabische Staatsfonds zu den Favoriten. Die Privatisierer versprechen sich vom Verkauf der Aktien einen "warmen Regen", mit dem alle notwendigen und lange erwarteten Investitionen und Ausbaumaßnahmen endlich umgesetzt werden können. In Wirklichkeit wollen private Investoren mit ihrem eingesetzten Kapital eine maximale Rendite erzielen. Viele der heutigen Alltagsprobleme der Bahn rühren daher, dass ein privatisierungswütiges Management im vorauseilenden Gehorsam gegenüber privaten Aktionären schon seit Jahren auf Teufel komm raus bei Mensch und Material Kosten spart. Noch ist die Bahn im Bundesbesitz; sobald aber private Anteilseigner mit am Tisch sitzen, werden sie alles abstoßen, was nicht genügend Rendite einzubringen scheint. Schon jetzt zeichnet sich bei der Deutschen Bahn Lohn- und Sozialdumping ab. Der zunehmende Wettbewerb auf den Schienen - national und international - wird auf dem Rücken der Beschäftigten, Kunden und Umwelt ausgetragen.
Veranstalter: Rosa-Luxemburg-Club Wuppertal/Bergisch Land & attac Wuppertal
Raumzeit: 19ºº Uhr Alte Feuerwache, Gathe 6, 42107 Wuppertal-Elberfeld

FR, 22.08.'08: DIE LINKE in Vohwinkel lädt ein zum Gartenfest
Geselliges Beisammensein in sommerlicher Atmosphäre für Mitglieder, Freunde/Innen und Interessierte mit Gesprächspartnern aus Bundes, Landes- und Kommunalpolitik, u.a. die Bundestagsabgeordneten Sevim Dagdelem, Ulla Jelpke und Ulla Lötzer . Außerdem: Imbiss und Getränke zum Selbstkostenpreis; Live-Songs und Musik "aus der Konserve".
Veranstalter: DIE LINKE Vohwinkel
Raumzeit: ab 18ºº Uhr in der Gartenanlage Vohwinkeler Straße 147-151 (hinter der Häuserzeile) , W-Vohwinkel

SA, 23.08.'08: Info-Stand des Wuppertaler Bündnis gegen Krieg und Terror
Gäste und Neugierige sind immer willkommen!
Veranstalter: Wuppertaler Bündnis gegen Krieg und Terror
Raumzeit: ab ca. 11:30 Uhr vor den City-Arkaden, Wuppertal-Elberfeld

MO, 25.08.'08: Mitgliederversammlung DIE LINKE Ronsdorf
Tagesordnung: Protokollgenehmigung / Begrüßung neuer Mitglieder / Ergebnisse von Arbeitsgruppen, Initiativen & Bürgeranträgen / Diskussion über die vom erweiterten Vorstand vorgeschlagenen Nominierungen zur Kommunalwahl / Abstimmungen für die Liste der Bezirksvertretung und der Ratskandidaturen in den Wahlbezirken 91 & 92 / Sonstiges
Veranstalter: DIE LINKE Ronsdorf
Raumzeit: 19:30 Uhr in der Villa Kunterbunt, Breite Straße 7 a, 42369 W-Ronsdorf

DI, 26.08.'08: Mitgliederversammlung des Kreisverbandes DIE LINKE Wuppertal
Gäste und Neugierige sind immer willkommen!
Veranstalter: DIE LINKE Kreisverband Wuppertal
Raumzeit: 19ºº Uhr Alte Feuerwache, Gathe 6, 42107 Wuppertal-Elberfeld


September 2008:

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MO, 01.09.'08: attac-AK Globalisierungstheorie
Treffen des Arbeitskreises - Neugierige sind immer willkommen!
Raumzeit: 19:30 Uhr die börse, Wolkenburg 100 / Konferenzraum 1. Stock (ganz hinten rechts)

DI, 02.09.'08: Plenum des Koordinationskreises Antifaschismus
Treffen des Arbeitskreises - Neugierige sind immer willkommen!
Raumzeit: 19ºº Uhr im Rojan an der Alten Feuerwache, Gathe 6, 42107 Wuppertal-Elberfeld

MI, 03.09.'08: "Todesboten aus Alamut - Mythen von den gefährlichen Haschischessern" - Dokufilm aus der Reihe "Terrorismus, Staatsterror, Meinungsfreiheit"
Zum Film: Marco Polo sowie die Chronisten der Kreuzritter verbreiteten Schauermärchen über die Assassinen. Als gedungene Mörder seien sie für ihren gefährlichen Auftrag mit Drogen gefügig gemacht worden, heißt es. "Haschaschin" - die Haschischesser - nannten die Zeitgenossen die Mitglieder der eingeschworenen Gemeinschaft. Setzte der Meister die jungen Männer zuvor unter Drogen? Machte er sie so für die gefährlichen Aufträge gefügig? Bisher pure Vermutung. Fest steht hingegen: Die Assassinen gehörten zu den Ismailis, einer islamischen Glaubensgemeinschaft. Im Volksmund hießen sie auch "Haschischin" - die Haschischesser. Forscher glauben, daraus habe sich das Wort "Assassinen" abgeleitet.
Zur Filmreihe: Das Projekt "Terrorismus, Staatsterror, Meinungsfreiheit", bestehend aus insgesamt vier Filmvorführungen und musikalischer Darbietung, soll monatlich ab September 2008 das Thema "Terrorismus, Staatsterror, Meinungsfreiheit" dem interessierten Publikum präsentieren. Die Filme sollen das Publikum sensibilisieren und die Gefahr, die von unkritischer und einseitiger Bildung ausgeht, aufzeigen. Das Projekt wird seinen Beitrag innerhalb dieser Maßnahme leisten und dient der Förderung von mehr Demokratie und Aufklärung unter den Jugendlichen und Erwachsenen.
Veranstalter: PEGAH, Verein für regionale und globale Kunst und Kultur, mit Unterstützung durch Katholisches Bildungswerk Wuppertal Solingen Remscheid / Caritasverband Wuppertal e.V. & Medienzentrale des Erzbistums Köln
Raumzeit: 19:30 Uhr im Internationalen Begegnungszentrum des Caritasverbandes Wuppertal e.V. Hünefeldstraße 54 a, 42285 Wuppertal / Eintritt frei !!!

DO, 04.09.'08: "ALBA - die Bolivarianische Alternative für Amerika?"
Zum Thema: ALBA ist ein Integrationsprojekt mit gänzlich ungewohnten Prinzipien. Andere Freihandelsabkommen wie ALCA (Gesamtamerikanische Freihandelszone) setzen auf exportorientierten Regionalismus, Abbau der Zollschranken, Befriedigung der Weltmarktnachfrage, auf Privatisierung und Marktöffnung. Dem setzt der ALBA-Vorschlag die Prinzipien der Kooperation, Komplementarität und Solidarität entgegen. In Nicaragua ist die Entscheidung zum ALBA-Beitritt allerdings ohne öffentliche Beteiligung vollzogen worden. Dabei sollten die Integrationsprojekte von ALBA gerade auch soziale Bewegungen, Basisgruppen oder Gewerkschaften einbinden. Ist ALBA also mehr als ein energiepolitischer Beistandspakt des venezolanischen Caudillo der so genannten Bolivarianischen Revolution, Hugo Chavez? Oder zeichnet sich hier eine ernstzunehmende Alternative zu den US-affinen Freihandelsabkommen ab? Der Vortrag diskutiert Möglichkeiten und Grenzen.
Veranstalter: Informationsbüro Nicaragua e.V.
Raumzeit: 19ºº Uhr im Raum 43 der VHS, Auer Schulstraße 20, W-Elberfeld

DI, 09.09.'08: "Die Organisierung der Unorganisierbaren - Der Kampf von illegalen LagerarbeiterInnen in Brooklyn und Queens (New York) gegen Ausbeutung und Rechtlosigkeit"
Referentin: Stephanie Basile (New York City; aktives Gewerkschaftsmitglied der New Yorker Industrial Workers of the World; seit 2006 als eine Organizerin der IU 460 Foodstuffs Kampagne der IWW; war darüber hinaus aktiv in feministischen Projekten und bei Bemühungen gegen die Gentrifizierung New Yorker Stadtteile)
Zum Thema: Die Frage, wie sich illegale ArbeiterInnen organisieren können und wie Gewerkschaften und andere Initiativen auf dem Feld der Schwarzarbeit und illegalen Beschäftigung agieren können, ist in Deutschland weitgehend ungelöst. Die Veranstaltungsreihe bietet erste Anregungen und außerdem die Möglichkeit der Kontaktaufnahme über den großen Teich. Wir haben es hier mit einer doppelten Globalisierung zu tun. ArbeiterInnen aus Mexiko und Guatemala verladen in der New Yorker Hafengegend Fisch und Meeresfrüchte in LKWs und fahren sie in Feinschmecker-Restaurants entlang der US-amerikanischen Ostküste. Sie arbeiten mindestens 60 Stunden in der Woche, mitunter über 100 Stunden. Sie werden weit unter dem gesetzlichen Mindestlohn von derzeit 5,85 USD bezahlt. Auf diesem schwierigen Kampfterrain - illegale Einwanderer vs. Turbo-Kapitalisten - ist es den Industrial Workers of the World in New York gelungen, die ArbeiterInnen von bislang 10 Lager-und Großhandelsfirmen zu organisieren.
Veranstalter: Basis Initiative Solidarität (BaSo) e.V. in Kooperation mit "Industrial Workers Of The World"
Raumzeit: 19ºº Uhr in der Cafeteria der Alten Feuerwache, Gathe 6, 42107 Wuppertal-Elberfeld

MI, 10.09.'08: Öffentliches attac-Plenum
Veranstalter: attac Wuppertal
Raumzeit: 19:30 Uhr die börse, Wolkenburg 100 / Konferenzraum (1. Stock)

DO, 11.09.'08: "Was kommt nach Unilateralismus, Bush-Doktrin und Krieg gegen den Terror?" - Veranstaltung zum Antikriegstag 2008
Untertitel: Die außen- und sicherheitspolitischen Konzepte der Präsidentschaftskandidaten der USA auf dem friedenspolitischen Prüfstand.
Referent: Dr. Thomas Greven
(Institut für Internationale Politik, Berlin; Gastwissenschaftler an mehreren amerikanischen Universitäten)
Zum Thema: Das Kopf-an-Kopf-Rennen von Hillary Clinton und Barack Obama im Nominierungskampf innerhalb der Demokratischen Partei fand seinen Niederschlag in markanten und oft diffamierenden Äußerungen. Kann im November auf dem Hintergrund dieses vorausgegangenen Zweikampfes die Partei, der Bush angehört, tatsächlich mit McCain den nächsten Präsidenten stellen? Wie ist er einzuschätzen? Zentrale Kriegsschauplätze der USA, Guantanamo u.a. bleiben Realität zum Wahlzeitpunkt. Wie wird es danach weitergehen? Wie grundsätzlich sind die Unterschiede in den politischen Konzepten der Bewerber? Ist Obama als Hoffnungsträger junger Menschen fähig, sein Land in eine verantwortliche, weitsichtige Großmacht zu verwandeln, die sich an gemeinsamer Sicherheit für alle Länder und am Überleben des Planeten orientiert? Eine radikale Wende nahezu auf allen Feldern wäre dazu aus der Sicht der Friedensbewegung von Nöten. Wem trauen wir dies zu? Hoffnungen auf eine neue Ausrichtung der USA möchten wir differenziert einschätzen können. Dies kann uns wohl am besten mit einem Diskussionspartner gelingen, der amerikanische Politik als Forschungsschwerpunkt hat und in den USA gelebt und gearbeitet hat.
Veranstalter: attac Wuppertal, Wuppertaler Bündnis gegen Krieg und Terror, Rosa-Luxemburg-Club Wuppertal/Bergisch Land und Volkshochschule Wuppertal
Raumzeit: 19ºº Uhr im Raum 43 der VHS, Auer Schulstraße 20, W-Elberfeld
weitere Informationen zu dieser und weiteren Veranstaltungen unter www.attac-wtal.de

SA, 13.09.'08: Fest der Solidarität - für Frieden, Demokratie und sozialen Fortschritt - Sommerfest der DKP auf der Hardt
Hier gibt es das Rote vom Ei - 40 Jahre DKP
Kulinarisches, Kinderfest, Tombola, Politik & Ausstellung "Fotos & Plakate - 90 Jahre kommunistische Bewegung - 40 Jahre DKP" und Bühnenprogramm:
13ºº Uhr: Peter Balnis mit "Liedstöckel"
14ºº Uhr: Klaus der Geiger
15ºº Uhr: Eröffnungsrede
15:20 Uhr: Klaus der Geiger
16ºº Uhr: Uwe Neubauer mit Rezitationen von Nazim Hikmet, begleitet von Alican Tatli
17ºº Uhr: Duo Heiner und Christoph
18ºº Uhr: Big Band "Knapp Daneben"
20ºº Uhr: The Spines & Junkgarden
22ºº Uhr: Veranstaltungsende
Raumzeit: Beginn 13ºº Uhr Hardt - Waldbühne

MO, 15.09.'08: "Demokratie direkt, oder: Wem gehört die Stadt? Über Bürgerbeteiligung in der Kommunalpolitik" - Vortrag & Diskussion
Referent: Robert Hotstegs (Rechtsanwalt aus Düsseldorf)
Zum Thema: Die kommunale Selbstverwaltung zählt zu den wesentlichen Errungenschaften in der Geschichte der Stadt und der bürgerlichen Gesellschaft. Nimmt man dieses Prinzip wörtlich, dann impliziert es ein gewisses Maß an direkter Demokratie. Länder- und Gemeindeverfassungen kennen die Parallelität von Wahlen und Abstimmungen: Neben der Wahl des Bürgermeisters und des Gemeinderates existieren durchaus plebiszitäre Möglichkeiten der politischen Einflussnahme: Bürgerbegehren und Bürgerentscheid. Welche Formen der Bürgerbeteiligung existieren darüber hinaus? Und vor allem: welche existieren (zumindest in NRW) noch nicht? Über Möglichkeiten und Grenzen von Elementen direkter Demokratie diskutiert in der Politischen Runde der Düsseldorfer Jurist Robert Hotstegs mit Michaela Heiser. Wem gehört die Stadt?
Veranstalter: Politische Runde der Volkshochschule Wuppertal
Raumzeit: 19:30 Uhr im Otto-Roche-Forum der Bergischen VHS, Auer Schulstraße 20, 42103 W-Elberfeld / Eintritt: 5,- Euro

MO, 15.09.'08: attac-Agrargruppe
Treffen des Arbeitskreises - Neugierige sind immer willkommen!
Raumzeit: 20ºº Uhr die börse, Wolkenburg 100 / Konferenzraum 1. Stock (ganz hinten rechts)

DI, 16.09.'08: Vortrags- und Diskussionsveranstaltung zu Ökonomie, Politik und Geschichte
Referent: Armin Bellendorf / Themenschwerpunkte: Produktivkräfte und Produktionsverhältnisse / Arbeit und Armut / Veränderungen in der Gesellschaft / Konzepte der LINKEN
Veranstalter: DIE LINKE Kreisverband Wuppertal
Raumzeit: 19ºº Uhr Alte Feuerwache, Gathe 6, 42107 Wuppertal-Elberfeld

MI, 17.09.'08: "Ist Europa noch zu retten? Wie die EU den Europa-Gedanken verfälscht. Wege zu einer europäischen Identität" - Vortrag und Diskussion
Referent: Dipl.-Ing. Wilhelm Neurohr
(Buchautor und Verfasser zahlreicher Aufsätze über Europa, Globalisierung & soziale Fragen; engagiert in verschiedensten Organisationen und Netzwerken)
Zum Thema: Nachdem per Referendum in Frankreich und den Niederlanden die EU-Verfassung gescheitert ist, wurde als "Plan B" unter deutscher EU-Ratspräsidentschaft eiligst vor dem Europa-Wahljahr 2009 ein inhaltsgleicher Verfassungs-Ersatz namens "EU-Reformvertrag" verabschiedet ohne jede Bürgerbeteiligung oder öffentliche Diskussion. Die Ablehnung dieses Vertrags durch das irische Referendum bedeutet jedoch noch nicht das endgültige Aus. Wie geht es jetzt weiter? Der EU-Reformvertrag von Lissabon bedeutet einen undemokratischen Rückschritt und die Aufhebung der Gewaltenteilung: Er setzt Teile des Grundgesetzes außer Kraft, verstößt gegen Bürger- und Menschenrechte, erzwingt Aufrüstung und Militarisierung und setzt Wettbewerbsfreiheit über soziale Bürgerrechte.
Veranstalter: attac Wuppertal mit Unterstützung von BaSo e.V. / Rosa-Luxemburg-Club Bergisch Land / Wuppertaler Bündnis gegen Krieg und Terror / IG BCE Wuppertal
Raumzeit: 19:30 Uhr im Blauen Saal der börse, Wolkenburg 100
weitere Informationen zu dieser und weiteren Veranstaltungen unter www.attac-wtal.de

MO, 22.09.'08: "Vor 90 Jahren - die Münchner Räterepublik" - Vortrag & Diskussion
Referentin: Dr. Michaela Karl (Universität der Bundeswehr München)
Zum Thema: Vor 90 Jahren, am 1. November 1918 begann mit dem Kieler Matrosenaufstand die Revolution gegen das monarchische System in Deutschland, den Kaiser und seinen Krieg. Sechs Tage später rief Kurt Eisner in München die Republik aus. Er wurde ermordet. Darauf proklamierte der Arbeiter- und Soldatenrat am 7. April 1919 die Bayerische Räterepublik. Anfang Mai wurde diese Revolution von Freikorps-Soldaten blutig niedergeschlagen. Damit war die Grundlage für den deutschen Faschismus gelegt. Kurt Eisner, Gustav Landauer, Erich Mühsam, Eugen Levine, so heißen die bekannteren politischen Akteure. Michaela Karl zeichnet die oft gegensätzlichen Lebensgeschichten und Motivationen der Handelnden nach. Für sie ist die Räterepublik ein Beispiel dafür, wie Menschen Geschichte machen und sich ihr freier Wille über "objektive" Gegebenheiten und Grenzen hinweg setzt.
Veranstalter: Politische Runde der Volkshochschule Wuppertal
Raumzeit: 19:30 Uhr im Otto-Roche-Forum der Bergischen VHS, Auer Schulstraße 20, 42103 W-Elberfeld / Eintritt: 5,- Euro

MO, 22.09.'08: "Volle Tanks und leere Teller - Dürfen Biotreibstoffe die Lösung für unsere Energieprobleme sein?"
Referent: Dr. Oliver Müller (Freiburg; Direktor von Caritas International)
Zum Thema: Steigende Rohstoffpreise vor allem bei Öl und Gas lassen die Produktion von Biokraftstoffen wieder lukrativ erscheinen: Raps, Weizen und Mais als Lieferanten für Öl bzw. Benzin. Forciert wird diese Entwicklung von der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten und führt in der Agrar-Branche zu einer Art Goldgräberstimmung. Dies gilt aber auch für die sogenannte Dritte Welt, wo derzeit Plantagen gigantischen Ausmaßes entstehen mit gravierenden Konsequenzen: Verlust der Artenvielfalt durch Monokulturen, Anheizen des Weltklimas und nicht zuletzt Zunahme des Hungers in der Welt durch steigende Preise für Grundnahrungsmittel, die von den Ärmsten nicht mehr bezahlt werden können. Viele Entwicklungsprogramme, die gerade auf Vielfalt und viele kleine Erzeuger setzen, laufen so ins Leere. Der Referent, Dr. Oliver Müller, ist Direktor von Caritas International und hat jahrelang als Koordinator in der Entwicklungshilfe gearbeitet. In dieser Funktion unternimmt er regelmäßig Reisen zu Partnerorganisationen in alle Kontinente.
Der Vortrag findet statt im Kontext der Fairen Woche.
Veranstalter: Katholisches Bildungswerk Wuppertal/Solingen/Remscheid in Kooperation mit dem Sachausschuss des Katholikenrats für Frieden, Entwicklung und Bewahrung der Schöpfung
Raumzeit: 19:30 Uhr Katholisches Stadthaus, Laurentiusstraße 7, 42103 W-Elberfeld

MO, 29.09.'08: "Edelweißpiraten" - der besondere Film (D 2004 - 96 Min.)
Zum Film: Die Schrecken des Zweiten Weltkrieges aus der Sicht von Arbeiterkindern. In der emotionalen Geschichte wird eine weitgehend unbekannte Widerstandsbewegung portraitiert. Das differenzierte Drama basiert auf wahren Ereignissen aus dem Leben des Köner "Edelweißpiraten" Jean Jülich. Glaubwürdige Schauspieler und authentische Kulissen hinterlassen einen tiefen und bleibenden Eindruck.
Veranstalter: Naturfreunde Wuppertal
Raumzeit: 19:30 Uhr Naturfreundehaus Ronsdorf, Luhnsfelder Höhe 7, 42369 W-Ronsdorf / Eintritt frei !!!

DI, 30.09.'08: Plenum des Koordinationskreises Antifaschismus
Treffen des Arbeitskreises - Neugierige sind immer willkommen!
Haupttagesordnungspunkt: Besprechung des kommenden Infostandes / Öffentlichkeitsarbeit
Raumzeit: 19ºº Uhr im SILA (ehem. Rojan) an der Alten Feuerwache, Gathe 6, 42107 Wuppertal-Elberfeld

DI, 30.09.'08: Mitgliederversammlung des Kreisverbandes DIE LINKE Wuppertal
Gäste und Neugierige sind immer willkommen!
vorgeschlagene Tagesordnung:
1. "Kalter Krieg und reale Kriegsgefahr" - Einleitung & Diskussion mit Inge Höger (MdB)
2. Zur Entwicklung des Kreisverbandes / Stadtteilgruppen
3. Veranstaltungen / Termine / Informationen
Zu TOP 1: Besorgt fragen viele Menschen, ob eine neue Kriegsgefahr droht. Der militärische Konflikt im Kaukasus, die Interessen der Großmächte, der Aufbau von modernen Waffensystemen der NATO in den Nachbarländern Russlands, die Erweiterung der NATO gen Osten - alles das ist Anheizung des "kalten Krieges" und von erhöht die reale Kriegsgefahr. - Doch was sind die politischen und ökonomischen Interessen der Beteiligten? Was muss man von der deutschen Außenpolitik fordern, damit sie deeskalierend wirkt?
Veranstalter: DIE LINKE Kreisverband Wuppertal
Raumzeit: 19ºº Uhr Alte Feuerwache, Gathe 6, 42107 Wuppertal-Elberfeld


Oktober 2008:

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MI, 01.10.'08: Stammtisch Energie: "Energie vom Acker"
Referent: Dr. Karsten Block (Fachmann für nachwachsende Rohstoffe im Landwirtschaftszentrum Haus Düsse in Soest)
Zum Thema: Gas und Erdöl werden knapp. Da liegt es nahe, mit Rapsöl zu heizen, die Autos mit Biosprit fahren zu lassen und zur Stromerzeugung in Kraftwerken Stroh zu verbrennen. Sind nachwachsende Rohstoffe die Energiequellen der Zukunft? Oder verbraucht der Trecker mehr Diesel, als nachher Biosprit entsteht? Haben wir nur die Alternative frieren oder hungern? Die Verbraucherzentrale behandelt dieses heiss umstrittene Thema auf dem Stammtisch Energie.
Veranstalter: Verbraucherzentrale Wuppertal
Raumzeit: 19ºº Uhr im Restaurant "il Cortile", Robertstraße 5, Wuppertal

MO, 06.10.'08: attac-AK Globalisierungstheorie
Treffen des Arbeitskreises - Neugierige sind immer willkommen!
Raumzeit: 19:30 Uhr die börse, Wolkenburg 100 / Konferenzraum 1. Stock (ganz hinten rechts)

DI, 07.10.'08: "Finanzmarktgetriebener Kapitalismus - ohne Alternative?" - Vortrag und Diskussion
Referent: Prof. Dr. rer. pol. Heinz-J. Bontrup
(Dipl.-Ökonom, Dipl.-Betriebswirt, Professor an der FH Gelsenkirchen; Mitherausgeber und Ko-Autor der jährlich erscheinenden Memoranden der Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik)
Zum Thema: Die Finanzmärkte sind nicht erst seit der US-amerikanischen Immobilienkrise aus dem Ruder gelaufen. Immer häufiger kommt es zu spekulativen Verwerfungen und bis tief auf die produzierende reale Ökonomie durchschlagende Krisen. Finanzinvestoren haben die Macht übernommen. Die klassische Zuordnung der Märkte, wonach die Finanzmärkte lediglich eine untergeordnete Funktion gegenüber den Güter- und Arbeitsmärkten haben, ist auf den Kopf gestellt worden. Was zeichnet heute die internationalen Finanzmärkte aus? Was sind ihre Funktionen, wer ihre Akteure und welche Entwicklung ist hier zu verzeichnen bzw. wie konnte es zur Vorherrschaft des Finanzkapitals kommen? Dies soll im Vortrag, neben dem Aufzeigen von möglichen Alternativen, herausgearbeitet werden.
Veranstalter: attac Wuppertal
Raumzeit: 19:30 Uhr im Roten Saal der börse, Wolkenburg 100 (1. Stock)
weitere Informationen zu dieser und weiteren Veranstaltungen unter www.attac-wtal.de

MI, 08.10.'08: Öffentliches attac-Plenum
Veranstalter: attac Wuppertal
Raumzeit: 19:30 Uhr die börse, Wolkenburg 100, im Studio 2 oder Konferenzraum (1. Stock)

MO, 13.10.'08: "Bildungsarmut und die Macht der Zertifikate" - Vortrag & Diskussion
Referent: Prof. Dr. Heinz Bude (Universität Marburg)
Zum Thema: "Wenn Bildung vornehmlich als Hebel zur Lösung sozialer Konflikte verstanden wird statt als Ausdruck der vielstimmigen und vielgestaltigen modernen Gesellschaft mit all ihren Missstimmungen, Abgrenzungen und Quellen des Unbehagens, dann hat eine technokratische über die liberale Gesellschaftsauffassung gesiegt." - So formuliert es der aus Wuppertal stammende Sozialwissenschaftler Heinz Bude (Universität Marburg) in seinem neuen Buch. Darum geht es an diesem Abend am Beispiel der so genannten "ausbildungsmüden Jugendlichen" und den entsprechenden Defizitanalysen der so genannten "Bildungsexperten": Die Ausgeschlossenen. Das Ende vom Traum einer gerechten Gesellschaft?
Veranstalter: Politische Runde der Volkshochschule Wuppertal
Raumzeit: 19:30 Uhr im Otto-Roche-Forum der Bergischen VHS, Auer Schulstraße 20, 42103 W-Elberfeld / Eintritt: 5,- Euro

MI, 22.10.'08: "Die abstiegsbedrohte Mitte - Soziale und politische Folgen neuer Unsicherheiten in vermeintlich etablierten Milieus"
Referent: Tim Spier
(M. A., Dipl. Jur., Mitarbeiter am Institut für Parteienrecht und Parteienforschung an der Heinrich-Heine Universität in Düsseldorf)
Zum Thema: Früher klagte die Linke über die nivellierte Mittelstandsgesellschaft, heute verarmt die Mitte und ein "Aufstieg" wird immer weniger wahrscheinlich. Ausgehend von der Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung ("Prekariat") und eigenen Analysen der ALLBUS-Studien wird der Referent die Konturen einer "gesellschaftlichen Mitte" abstecken und die sozio-ökonomischen Entwicklungstendenzen markieren, die sie betreffen. Es werden sozialpsychologische Verarbeitungsformen dargestellt und insbesondere das Wahlverhalten untersucht. Da Tim Spier in dem letzten Punkt mit Professor Walter in Göttingen zusammengearbeitet hat, haben wir Zugang zu den derzeit besten Parteianalysen.
Veranstalter: Rosa-Luxemburg-Club Wuppertal/Bergisch Land
Raumzeit: 19ºº Uhr in der VHS, Auer Schulstraße 20, W-Elberfeld

SA, 25.10.'08: Jahreshauptversammlung des Kreisverbandes DIE LINKE Wuppertal
mit Beschlussfassung über das kommunalpolitische Programm
Veranstalter: DIE LINKE Kreisverband Wuppertal
Raumzeit: ab 10ºº Uhr Einlass, Beginn um 10:30 Uhr Alte Feuerwache, Gathe 6, 42107 Wuppertal-Elberfeld

SA, 25.10.'08: Info-Stand des Wuppertaler Bündnis gegen Krieg und Terror
Gäste und Neugierige sind immer willkommen!
Veranstalter: Wuppertaler Bündnis gegen Krieg und Terror
Raumzeit: ab ca. 11:30 Uhr vor den City-Arkaden, Wuppertal-Elberfeld

SO, 26.10.'08: "Über soziale Gerechtigkeit reden. Kapitalismus ohne Alternative - oder: wie aktuell sind Marx und Engels?"
Podiumsdiskussion im Rahmen der vom Kulturbüro organisiserten Reihe "Wuppertal liest"
PodiumsteilnehmerInnen:
- Beatrix Bouvier (Leiterin des Karl-Marx-Hauses in Trier)
- Prof. Dr. Heinz-Josef Bontrup (Wirtschaftswissenschaftler)
- Dr. Stefan Kühn (Sozialdezernent der Stadt Wuppertal)
Moderation: - Ingrid Müller-Münch (Frankfurter Rundschau)
Musik: - die Strassenband "Fortschrott"
Veranstalter: Wupperter Kulturbüro
Raumzeit: 11ºº Uhr im Museum für Frühindustrialisierung im Historischen Zentrum, Engelsstraße 10-18, W-Barmen / Eintritt frei !!!

DI, 28.10.'08: "Die Finanzkrise - Ursache, Auswirkungen, Regulierung, Alternativen"
Veranstalter: DIE LINKE Kreisverband Wuppertal
Raumzeit: ab 19ºº Uhr Alte Feuerwache, Gathe 6, 42107 Wuppertal-Elberfeld

DO, 30.10.'08: "Fair handeln mit Geld" - Podiumsdiskussion anlässlich des Weltspartages
Informationen zu Oikocredit - alternative Geldanlagen: menschenfreundlich, partnerschaftlich, frauenfreundlich, kinderfreundlich, umweltfreundlich, fair und gerecht
Veranstalter: Oikocreditgruppe Wuppertal
Raumzeit: 19:30 Uhr in der Citykirche Elberfeld, Kirchstraße 2, Wuppertal-Elberfeld


November 2008:

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MO, 03.11.'08: "Spuren der deutschen Kolonialzeit in Namibia" - Vortrag & Diskussion
Referent: Sebastian Goecke (Initiative Demokratie und Toleranz)
Zum Thema: "Deutsch Südwest" hieß Namibia zur Kolonialzeit, als im August 1904 deutsche "Schutztruppen" unter General von Trotha aufständische Hereros in die Wüste trieben und dort per Schießbefehl bedroht verdursten ließen. Auf die Spurensuche der deutschen Kolonialzeit in Namibia begab sich im Vorjahr eine Gruppe von 10 Schülern, 2 Lehrern des Gymnasiums Sedanstraße und dem Leiter der Wuppertaler Initiative für Demokratie & Toleranz. Ziel der Reise: Ein Film und Unterrichtsmaterialien sollten erstellt werden, um die deutsche Kolonialzeit und die Situation im heutigen Namibia zum Gegenstand von Unterricht an deutschen Schulen machen zu können. Stefan Seitz hatte die Gruppe journalistisch begleitet und reflektiert im Gespräch mit Sebastian Goecke die Ergebnisse dieses bundesweiten Modellprojektes.
Veranstalter: Politische Runde der Volkshochschule Wuppertal
Raumzeit: 19:30 Uhr im Otto-Roche-Forum der Bergischen VHS, Auer Schulstraße 20, 42103 W-Elberfeld / Eintritt: 5,- Euro

DI, 04.11.'08: Info-Tour "Der Castor kommt" macht Station in Wuppertal
Hintergrund: Neue Reaktoren? Längere Laufzeiten der Atomkraftwerke? Massiv wird die Werbetrommel pro Atom gerührt. Industrie, CDU/CSU, die "großen Vier" Kraftwerksbetreiber E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall lassen Atomstrom zu "Ökostrom" mutieren. Doch wir wissen: Atomkraft ist kein Klimaretter. Gerettet werden allein Extraprofite. Atomstrom ist auch nicht billig, billig ist das Täuschungsmanöver aus Politik und Wirtschaft: Nicht einmal der faule Atomkompromiss mit langen Laufzeiten aus der Ära Rot-Grün soll Bestand haben. Viele Menschen sind empört. Zu Recht!
Atomkraft birgt Gefahren. Störfälle reißen nicht ab. Die Kinderkrebsstudie ist alarmierend, im Umkreis von AKWs gibt es eine auffällige Häufung von Leukämie. Und was ist mit dem Atommüll? Atomkraft ohne ein absehbares Endlager - das ist wahrlich eine politische Provokation! In Deutschland setzen Regierung und Betreiber in erster Linie auf die Tiefenlagerung in Salzgestein. Im Salzbergwerk Asse II (Wolfenbüttel), dem "Pilotprojekt" für Gorleben, haben die unkontrollierbaren Wasser-Laugenzuflüsse während einer einzigen Generation nach Beginn der Einlagerung die Atommüllfässer erreicht und beginnen diese aufzulösen. Die Betreiber haben unter dem Druck der Öffentlichkeit zugegeben, dass mit Cäsium 137 radioaktiv belastete Flüssigkeit unter Tage nachgewiesen wurde. Dies wurde nachweislich wissentlich in Kauf genommen. Schon während der Einlagerung der 126.000 Fässer war klar, dass es zu Wassereinbrüchen kommen könnte. Pannen auch im Bergwerk Morsleben. Die alte DDR-Deponie, in den 90er Jahren als Atommüllkippe genutzt, drohte im Jahr 2000 einzustürzen und wurde eilig verfüllt. Der Atommüll ist drin. Und Gorleben? Sicherheitsbedenken in Gorleben führten zu dem Baustopp im Jahr 2000, dieses so genannte Moratorium läuft im Jahr 2010 aus. CDU/CSU und die Industrie markieren den Starken. Sie wollen Gorleben betreiben. Wir meinen: Asse II und Morsleben - zweimal GAU, es reicht! Hände weg von Gorleben!
Gorleben brennt uns immer noch unter den Nägeln! Geologische Bedenken werden vom Tisch gewischt. Ein Zwischenlager als Dauerlösung: mit jedem Castortransport wird die ungelöste "Entsorgung" offenbar.
Im November 2008 ist es wieder soweit: 11 Behälter mit hochradioaktiven Kokillen aus La Hague sollen im Zwischenlager ("Kartoffelscheune") Gorleben abgestellt werden. Wir lassen uns nicht verladen - und werden entschlossen, phantasievoll und erfinderisch unseren Widerstand auf die Schiene und die Straße tragen.
Veranstalter: AZ Wuppertal
Raumzeit: 20ºº Uhr im Autonomen Zentrum, Markomannenstraße 3, Wuppertal-Elberfeld

DO, 06.11.'08: "Kolumbien - Kohle fördern statt Menschenrechte?" - Informationsabend
Zu Gast sind drei Aktivist_innen aus Kolumbien:
* Ashcayra Arabadora (Vertreter der Organisation der Bari-Indigenas ASOBARI)
* Juan Carlos Quintero (Vertreter der regionalen Bauernorganisation ASCAMCAT) und
* Judith Maldonado (Juristin und Direktorin der Menschenrechtsorganisation "Colectivo de Abogados Luis Carlos Perez")
Zum Thema: Catatumbo ist der Name einer Region im Nordosten von Kolumbien, die an Venezuela grenzt und zum Departement Norte de Santander gehört. Sie ist ausgesprochen reich an Bodenschätzen. Außer Erdöl, das seit Jahrzehnten gefördert wird, gibt es auch riesige Lagerstätten von Steinkohle. Kanadische, mexikanische und kolumbianische Minenunternehmen beabsichtigen derzeit, den Abbau von Kohle in der Catatumbo-Region massiv zu beschleunigen. Dies verstößt gegen die Rechte und Interessen der indigenen und bäuerlichen Bevölkerung, die zu diesen Bergbauvorhaben nicht wie rechtlich vorgeschrieben konsultiert wurde. Die Catatumbo-Region wird von verarmten Kleinbauern und den Bari-Indigenas bewohnt. Die ländliche Bevölkerung wurde im letzten Jahrzehnt Opfer massiver Menschenrechtsverletzungen und Vertreibungen. 30 000 Menschen mussten Haus und Hof aufgeben und flüchten. Die dramatischen Menschenrechtsverletzungen werden mit dem Interesse an der Erschließung der Bodenschätze in Zusammenhang gebracht. Auch die großflächige Anlage von Ölpalm-Plantagen für Agrodiesel haben den Landkonflikt in der Region Catatumbo verschärft.
Zehn Prozent der in Kolumbien insgesamt geförderten Kohle - 6,9 Mio. Tonnen - wurden 2007 nach Deutschland exportiert. Damit ist Deutschland das wichtigste Einfuhrland für kolumbianische Kohle in der EU geworden. Im Vergleich zu 2006 hat sich der Import fast verdoppelt. Das gibt Anlass, sich aus direkter Quelle über die Situation der Bevölkerung in der kolumbianischen Catatumbo-Region zu informieren.
Veranstalter: Basisinitiative Solidarität (BaSo) e.V. / Informationsbüro Nicaragua e.V.
Raumzeit: 19:30 Uhr Alte Feuerwache, Gathe 6, 42107 W-Elberfeld

SA, 08.11.'08: Info-Stand des Wuppertaler Bündnis gegen Krieg und Terror
Gäste und Neugierige sind immer willkommen!
Veranstalter: Wuppertaler Bündnis gegen Krieg und Terror
Raumzeit: ab ca. 11:30 Uhr vor den City-Arkaden, Wuppertal-Elberfeld

SA, 08.11.'08: Demonstration: "Wuppertal steht auf gegen Faschismus" - In Gedenken an die Reichspogromnacht
Hintergrund: In der Nacht vom 9. auf den 10.11.1938 fand die Reichspogromnacht (Pogrom: Hetze, Ausschreitung gegen nationale, religiöse, ethnische Gruppen) statt. In dieser Nacht wurden auf Befehl der NSDAP das Leben, Eigentum und Einrichtungen der jüdischen Bevölkerung im gesamten Deutschen Reich zerstört. Dabei wurden vom 7. bis 13. November 1938 etwa 400 Menschen ermordet oder in den Tod getrieben. Ab dem 10. November wurden in einer Deportationswelle ungefähr 30.000 Juden in Konzentrationslager verschleppt. Fast alle Synagogen und viele jüdische Friedhöfe in Deutschland und Österreich wurden zerstört. Vom Zeitpunkt ihrer Machtübernahme 1933 an organisierten die Hitlerfaschisten den systematischen Terror, die Verfolgung und die Ermordung von Millionen Jüdinnen und Juden, KommunistInnen, SozialdemokratInnen, GewerkschafterInnen, Sinti und Roma, Homosexuellen, Menschen mit Behinderung und allen Menschen, die aus politischen, religiösen oder rassistischen Motiven nicht in das Weltbild der Nazis passten oder ihnen im Wege waren. Die Hitlerfaschisten stürzten die Welt in den grausamsten Krieg aller Zeiten, dem mehrere zehn Millionen Menschen zum Opfer fielen und der weite Teile Europas und der Sowjetunion verwüstete. Die antifaschistische Bewegung in Wuppertal ruft angesichts all dieser Gräueltaten dazu auf, aus Anlass des Jahrestages der Reichspogromnacht der Opfer des Nazi-Terrors zu gedenken und ein aktives Zeichen gegen den heutigen Faschismus und Rassismus zu setzen.
Dieses Thema ist in Deutschland aktuell. Zahlreiche faschistische Organisationen - ob sie sich nun offen auf die Tradition der Nazis berufen oder sich als "bürgerlich-konservativ" tarnen - existieren heute in Deutschland und Europa. Sie nennen sich NPD, DVU, Republikaner, Freie Kameradschaften, "Autonome Nationalisten" u.v.m. Vielen von ihnen gelingt es, zu wachsen und ihren Einfluss auszudehnen - vor allem im Osten Deutschlands, aber auch in manchen Regionen in Nordrhein-Westfalen. Auch heute hetzen die Faschisten, vor allem gegen Jüdinnen und Juden, Muslime, Menschen mit Migrationshintergrund, Linke und viele andere. Sie tarnen diese Hetze häufig unter einem Mantel pseudo-sozialer Demagogie und des angeblichen Eintretens für die sozialen Interessen der Mehrheit der Bevölkerung (oder ArbeiterInnen, Angestellte, RentnerInnen etc.). Doch ist es letztlich die grosse Mehrheit der Bevölkerung, die unter einer faschistischen Diktatur unterdrückt, mundtot gemacht, gegeneinander aufgehetzt und in Kriegen verheizt werden.
Wir demonstrieren in Barmen, weil Nazis sich zur Zeit gerade in diesem Wuppertaler Stadtteil niederlassen und dort ihr Unwesen treiben. Sie tragen T-Shirts mit der Aufschrift "Nationale Sozialisten", schmieren Hakenkreuze und SS-Runen an Hauswände, pöbeln Leute an und bedrohen sie. Barmen ist mittlerweile zu einem regelmäßigen Treffpunkt für Nazis aus der ganzen Region bis nach Radevormwald geworden. Besonders augenfällig ist das Auftreten der Faschisten in den Bezirken Oberbarmen, Wichlinghausen und Heckinghausen, die sie offenbar für sich erobern wollen. Aber auch in Ronsdorf und Elberfeld versuchen Neonazi-Gruppen, öffentliches Gebiet für sich einzunehmen, beispielsweise am Döppersberg. Erst vor einigen Wochen sind in der Elberfelder Innenstadt mehrfach Menschen, die nicht ins Weltbild der Nazis passen, angegriffen und dabei ernsthaft verletzt worden. Wir werden es nicht hinnehmen, dass Barmen oder irgendein anderer Wuppertaler Stadtteil braunes Territorium wird! Kein Fußbreit den Faschisten!
Veranstalter: Koordinationskreis Antifaschismus Wuppertal
Raumzeit: 16ºº Uhr auf dem Johannes-Rau-Platz, Wuppertal

SO, 09.11.'08: Vor 70 Jahren: Gewalt und brennende Synagogen in Wuppertal - Begegnung mit jüdischen Zeitzeugen
vorbereitet wurde die Begegnung mit den Zeitzeugen (ehemalige Wuppertaler aus den USA, aus Israel, Frankreich und Deutschland) von Schülerinnen und Schülern der 10. Klassen der Hauptschule Elberfeld, Gertrudenstraße.
Veranstalter: Begegnungsstätte Alte Synagoge
Raumzeit: 18ºº Uhr Begegnungsstätte Alte Synagoge, Genügsamkeitsstraße, 42105 W-Elberfeld

FR, 14.11.'08: "Kein Bock auf Nazis" - Treffen gegen verstärkte Nazi-Zusammenrottung in der Elberfelder Innenstadt
Hintergrund: In der Elberfelder Innenstadt ist es in letzter Zeit wieder vermehrt zu Übergriffen von Nazis gekommen. So werden beinahe regelmäßig Punks und alternativ aussehende Jugendliche krankenhausreif geschlagen. Die Übergriffe ereignen sich meist in der Nähe der "Info", wo die Nazis sich treffen, aber auch am Tafelwagen und in der ganzen Elberfelder Innenstadt. Zum Beispiel wurden an einem Abend links/alternativ aussehende Jugendliche von einem Mob von 20 Nazis durch die Innenstadt geprügelt. An einem anderen Abend erlitt ein Punk bei einem Angriff der Nazis einen Knochenbruch. Außerdem ist zu beobachten, dass an vielen Orten NaziPropaganda verklebt und geschmiert wird. Dies alles stellt eine Gefahr für alle Menschen, die nicht ins Weltbild der Nazis passen, dar. Vor ungefähr zwei Jahren ist es gelungen, die Nazis durch Treffen an der "Info" zumindest aus diesem öffentlichen Raum zu vertreiben und so den Übergriffen Einhalt zu gebieten. Wir müssen den Nazis zeigen, dass sie unerwünscht sind und ihnen ihre Treffen so unangenehm wie möglich machen. Kommt zahlreich!
Veranstalter: div. antifaschistische Gruppen aus Wuppertal
Raumzeit: 18ºº Uhr an der Citykirche, Wuppertal-Elberfeld

MO, 17.11.'08: Konstituierende Sitzung einer Stadtteilgruppe Vohwinkel der Wuppertaler Linken
Als Vohwinkeler Parteimitglieder im Kreisverband Wuppertal beabsichtigen die Unterzeichner dieser Einladung, auch im Stadtteil Vohwinkel eine funktionsfähige Stadtteilgruppe der Partei Die LINKE zu etablieren, die in der Lage ist, sich künftig aktiv-konstruktiv in die Stadtteilplanung und -entwicklung einzumischen und sich um die konkreten Belange und Probleme der Mitbewohner zu kümmern. In diesem Zusammenhang wollen sie auch direkt erörtern, ob und wenn ja, in welcher Form den Mietern am Elfenhang/Dasnöckel bei ihrem Problem mit dem Vermieter beigestanden werden kann (s. WZ-Artikel).
Insbesondere auch anlässlich der anstehenden NRW-Kommunalwahlen im nächsten Jahr wollen sie sich bis dahin durch ihr Wirken und Handeln möglichst vielen Vohwinkeler Mitbürgern als einzig wählbare Alternative ins Bewusstsein einprägen und dann entsprechend gut aufgestellt sein. Aus den genannten Gründen laden sie zu einer 'konstituierenden' Sitzung ein.
Veranstalter: Die LINKE Kreisverband Wuppertal - Stadtteilgruppe Vohwinkel
Raumzeit: 19ºº Uhr im Schulzentrum "Am Nocken" im Raum 710 (Altbau), W-Vohwinkel. Telefonische Rückmeldungen bitte an 0202-4485375 oder E-Mail an karl-hundsdoerfer@arcor.de

DO, 20.11.'08: "Unsere mobile Ökonomie - Abschied vom Sozialstaat?" - Vortrag und Diskussion
Referent: Prof. Dr. Christoph Butterwegge
(Politikwissenschaftler an der Universität zu Köln; aktuelle Buchveröffentlichungen: Kritik des Neoliberalismus / Neoliberalismus, Analysen und Alternativen (beide VSA-Verlag 2008)
Zum Thema: Keine andere Wirtschafts- und Gesellschaftstheorie beherrscht die Tagespolitik, aber auch die Medienöffentlichkeit und das Alltagsbewusstsein von Millionen Menschen so stark wie die neoliberale. Der Referent versteht seinen Vortrag als kritische Einführung in den Neoliberalismus, stellt dessen Grundideen einschließlich des zentralen Begriffs der Globalisierung vor und skizziert das gesellschaftspolitische Großprojekt, die ganze Welt und fast alle Lebensbereiche nach dem Vorbild des Marktes umzustrukturieren. Anschließend werden die Folgen neoliberaler Politik für Sozialstaat und Demokratie behandelt, etwa im Hinblick auf Maßnahmen zur Privatisierung öffentlicher Unternehmen, vormals staatlicher Aufgaben und persönlicher Existenzrisiken. Der Vortrag richtet sich an Teilnehmer/innen, die nach Informationen über den Neoliberalismus, Argumenten für die Debatte darüber und politischen Alternativen suchen.
Veranstalter: attac Wuppertal
Raumzeit: 19:30 Uhr Achtung! Abweichender Ort!!!: Alte Feuerwache, Gathe 6 , 42107 W-Elberfeld
weitere Informationen zu dieser und weiteren Veranstaltungen unter www.attac-wtal.de

SA, 22.11.'08: Abschlussabend der Projektreihe "Terrorismus, Staatsterror, Meinungsfreiheit" von "PEGAH - Verein für regionale Kunst und Kultur"
Film 'Tod in Teheran' + Vortrag + Musik Tapesh2012
Zur Filmreihe: Das Projekt "Terrorismus, Staatsterror, Meinungsfreiheit", bestehend aus insgesamt vier Filmvorführungen und musikalischer Darbietung, soll monatlich ab September 2008 das Thema "Terrorismus, Staatsterror, Meinungsfreiheit" dem interessierten Publikum präsentieren. Die Filme sollen das Publikum sensibilisieren und die Gefahr, die von unkritischer und einseitiger Bildung ausgeht, aufzeigen. Das Projekt wird seinen Beitrag innerhalb dieser Maßnahme leisten und dient der Förderung von mehr Demokratie und Aufklärung unter den Jugendlichen und Erwachsenen.
Veranstalter: PEGAH, Verein für regionale Kunst und Kultur [vormals: Iranischer Kunst- und Kulturverein]
Raumzeit: 17:30 Uhr im Internationalen Begegnungszentrum des Caritasverbandes Wuppertal e.V. Hünefeldstraße 54 a, 42285 Wuppertal

MO, 24.11.'08: Gewaltfreier Widerstand und sozialer Ungehorsam in Israel/Palästina
Hintergrund: Zum wiederholten Mal sind im November die "Anarchists Against The Wall" aus Israel in der BRD zu Gast. Diesmal wird die Rundreise, die sie in 10 verschiedene Städte im gesamten Bundesgebiet führen wird, vom Ya-Basta-Netz organisiert. Das Ya-Basta-Netz ist ein Netzwerk verschiedener Gruppen und Einzelpersonen, die die Solidarität mit den Zapatistas und ihrem Politikverständnis zusammengeführt hat, und das dieses Politikverständnis auch hier - in unseren Kämpfen - umsetzen will. Dreiundsechzig Jahre nach der Befreiung vom Nationalsozialismus und sechzig Jahre nach der Staatsgründung Israels gibt es seit einigen Jahren wieder verstärkt Debatten um die Positionierung von deutschen Linken zur Politik Israels gegenüber der palästinensischen Bevölkerung. Leider geht es dabei zu vielen wohl eher um ihre Identität hier, und nicht so sehr um die Menschen dort. Unter anderem deswegen wurden die "Anarchists Against The Wall" eingeladen, um mehr von ihnen und vor allem von ihrer Sichtweise zu erfahren. Sowohl die Anarchists wie auch wir leben in einem kapitalistischen, Krieg führenden Staat. So wie hier radikale Linke gegen den deutschen Staat kämpfen, gegen seine Kriege, gegen Unterdrückung, gegen Repression, kämpfen die AATW in Israel als Anarchist_innen gegen das Handeln des israelischen Staates, gegen Besatzung, Unterdrückung, Repression, eben gegen die Staatlichkeit. Auch aus diesem Grund und trotz der Unterschiedlichkeit gesellschaftlicher Kontexte ist es wichtig, von ihrer Praxis und ihren Erfahrungen vielleicht etwas lernen zu können.
Die "Anarchists Against The Wall" haben sich 2003 als fester Zusammenhang gegründet. Anlass war ein Widerstandscamp von Palästinenser_innen und israelischen Aktivist_innen bei Mas'ha. Das Camp richtete sich gegen den Bau einer Sperranlage, die der israelische Staat baut. Offiziell soll dieser Zaun bzw. die Mauer dazu dienen, Selbstmordattentäter_innen vom israelischen Staatsgebiet fernzuhalten. In Mas'ha befürchteten die Bewohner_innen, etwa 90 Prozent des umliegenden Ackerlandes zu verlieren. Deshalb wurde dort ein Widerstandscamp errichtet. Leider haben sich die Befürchtungen der Dorfbewohner_innen bewahrheitet und das Camp wurde geräumt. Auch in Bil'in gelang es den gemeinsamen Anstrengungen von Israelis und Palästinenser_innen nicht, den Mauerbau zu verhindern oder zumindest den Verlauf für die Dorfbewohner_innen nicht zur kompletten Katastrophe werden zu lassen. Aber gleichzeitig gab es auch die gemeinsamen Erfahrungen im Widerstand. Diese Praxis des gemeinsamen Widerstandes wird von den Anarchists bis heute weitergeführt. Der Name "Anarchists Against The Wall" ist also Programm: sie kämpfen gemeinsam mit der palästinensischen Bevölkerung gewaltfrei gegen die fortschreitende Errichtung der Sperranlage durch den israelischen Staat. Die "Anarchists Against The Wall" sind zu einem Störfaktor bei der Besetzung palästinensischen Territoriums durch den israelischen Staat geworden, daher werden sie von der israelischen Justiz mit Prozessen überzogen. Die Repression gegen sie droht, ihre auch dokumentarisch wichtige Arbeit zu verunmöglichen.
Am 7. Dezember 2008 wird Anarchists in Berlin gemeinsam mit dem palästinensischen Bürgerkomitee des Dorfes Bil'in (Bil'in Popular Comitee - http://www.bilin-village.org/english) die Carl-von-Ossietzky-Medaille der Internationalen Liga für Menschenrechte verliehen.
Veranstalter: Ya-Basta-Netz / Anarchists Against The Wall / AZ Wuppertal
Raumzeit: 19:30 Uhr im Autonomen Zentrum, Markomannenstraße 3, Wuppertal-Elberfeld

MO, 24.11.'08: "Überleben im Antennen-Dschungel - Mobilfunk und Elektrosmog" - Vortrag & Diskussion
Referent: Gerrit Krause (Vorsitzender von LIMES - LandesInitiative Mobilfunk & ElektroSmog)
Zum Thema: Macht Mobilfunk nicht nur mobil sondern auch krank? Die Meinungen darüber sind kontrovers und nicht selten an Interessen gebunden. Wie reduziert man das Problem auf seinen rationalen Kern? Sind Mobilfunk und Gesundheitsvorsorge gleichsam naturgegebenen Gegensätze? Welche Risiken bestehen wirklich? Warum gehen "Weg mit dem Sendemast"-Kampagnen eher am Ziel vorbei? Was sind die eigentlichen Ursachen für den "Antennen-Wildwuchs"? Und vor allem: welche politischen Ziele sollten mit dem Thema "Mobilfunk" verbunden werden? Fragen, die zu diskutieren sind mit dem Vorsitzenden der Landesinitiative Mobilfunk und Elektrosmog, LIMES: Gerrit Krause.
Veranstalter: Politische Runde der Volkshochschule Wuppertal
Raumzeit: 19:30 Uhr im Otto-Roche-Forum der Bergischen VHS, Auer Schulstraße 20, 42103 W-Elberfeld / Eintritt: 5,- Euro

MO, 24.11.'08: Mitgliederversammlung DIE LINKE Bezirksgruppe Ronsdorf
Tagesordnung: Begrüßung von Neumitgliedern / Absprachen zum Nominierungsparteitag am 29.11. in der Feuerwache / Stände im Ortsgebiet / Verteilung von Ratsinformationen / Arbeitsverteilung zur Wahlkampforganisation / Finanzen-Fortbildung in eigenen Reihen / Zusammenarbeit mit Sympathisanten der Partei / Sonstiges
Interessierte Gäste sind gerne willkommen!
Veranstalter: DIE LINKE Ronsdorf
Raumzeit: 19:30 Uhr in der Villa Kunterbunt, Breite Straße 7 a, 42369 W-Ronsdorf

MI, 26.11.'08: "Venezuelas Weg" - Vortragsveranstaltung
Referent & Inhalt: Ricardo Jose Pena, genannt Candelario, ist Mitglied der Vereinten Sozialistischen Partei Venezuelas, PSUV, und gehört dem Kreisausschuss "Pro Patria Bolivariana" seiner Partei im wichtigen Hauptstadtbezirk, dem Distrito Capital, an. Zu seiner politischen Arbeit zählt gleichberechtigt neben dem Auf- und Ausbau der sozialistischen Partei von Präsident Hugo Chavez die Arbeit an der Basis. Die Bolivarianische Revolution hat zu ihrem Ziel erkl&aum;rt, die alten politischen und wirtschaftlichen Strukturen durch neue, in denen die Bürger und Arbeiter entscheiden und handeln, zu ersetzen. Hier engagiert sich Candelario als Sprecher der Basisgemeinschaften in den kleinen und mittleren Unternehmen und im Consejo Comunal (Kommunalen Rat) "Pio Tamayo" im Bezirk Romeral der Gemeinde Tamaca, die in der Nordzone des Bundesstaates Lara liegt. Der Aktivist kennt einerseits die täglichen Herausforderungen und Probleme, die seine Mitbürger bei der Selbstverwaltung im Armenviertel und bei der Leitung einer besetzten Fabrik lösen müssen. Andererseits weiß er auch, wie man den Gefahren und Risiken begegnet, denen der venezolanische Umsetzungsprozess durch die Einmischung der USA - und auch der EU - ausgesetzt ist.
Übersetzung: Ingo Niebel ist Historiker, Journalist und Buchautor. Venezuela kennt er seit 2003, als er das erste Mal als Internationaler Wahlbeobachter dort war. Es folgten weitere Reisen nach Argentinien, Kuba, Bolivien und Nicaragua. 2006 erschien sein Sachbuch "Venezuela not for sale. Visionäre gegen neoliberale Putschisten". Darin analysiert er am Beispiel von Venezuela das Wesen des neoliberalen Putsches im 21. Jahrhundert und wie man sich dagegen schützen kann. Über Lateinamerika schreibt Niebel regelmäßig in deutsch- und spanischsprachigen Medien, er ist außerdem Redakteur des geheimdienstkritischen Magazins GEHEIM aus Köln.
Veranstalter: Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen in Zusammenarbeit mit der Zeitschrift "offensiv - Zeitschrift für Sozialismus und Frieden" sowie der "Kommunistischen Initiative" (KI-Vorläufiges Organisationskomitee)
Raumzeit: 19ºº Uhr Alte Feuerwache, Gathe 6, 42107 W-Elberfeld

DO, 27.11.'08: "Wa(h)re Bildung" - Vortragsveranstaltung
Referent: Prof. Dr. Jochen Krautz (Professor für Kunstpädagogik an der Alanushochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter / bis März 2008 Akademischer Oberrat im Studiengang Kunst an der Bergischen Universität Wuppertal / Autor des Buches "Ware Bildung. Schule und Hochschule unter dem Diktat der Ökonomie" (ersch. 2007).)
Zum Thema: Bildung gerät zunehmend unter den Druck von Kennzahlen, "Output"-Kriterien und unpädagogischem Effizienzdenken. Schulen und Hochschulen werden wie Unternehmen geführt. Der Staat zieht sich aus der Verantwortung. Konzerne diktieren die Bildungsinhalte. Und am wenigsten geht es um die Schüler. Welche Bildung Kinder und Jugendliche wirklich brauchen, dass man Menschenbildung nicht messen und zählen kann, gerät immer mehr in Vergessenheit. Bildung wird zur Ware. Es wird immer deutlicher, dass statt Persönlichkeitsbildung eine Ökonomisierung des Geistes droht: Bildung wird nicht nur materiell zur Handelsware, zur "Dienstleistung", sondern Denken und Fühlen werden auf Effizienz, Konkurrenz und ein unhinterfragtes Mitschwimmen als flexibler, "kompetenter" und natürlich "kreativer" Arbeitnehmer in globalisierten Konzernen zugerichtet. Von WTO bis Bertelsmann bestimmen internationale Wirtschaftsorganisationen und Konzerne unsere derzeitige Bildungsdebatte. Solche ökonomisierte Bildung erscheint letztlich als geistige und seelische Vorbereitung auf weltweite wirtschaftliche Ausbeutung und Krieg...
Veranstalter: Rosa-Luxemburg-Club Wuppertal/Bergisch Land & GEW (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft) Wuppertal
Raumzeit: 19ºº Uhr Alte Feuerwache, Gathe 6, 42107 W-Elberfeld

DO, 27.11.'08: "Und stets gilt die Devise: Wir beherrschen jede Krise!" - Eine Diskussion über Alternativen zur staatlichen Regulierung der Finanzmarktkrise
ReferentInnen: Maria Mies (emeritierte Professorin aus Köln und seit Jahrzehnten aktiv in der Frauen-, Ökologie- und Dritte-Welt-Bewegung) und Mario Candeias (Referent für Kapitalismuskritik und Gesellschaftsanalyse bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Berlin)
Zu den Vorträgen: Selten wurden für eine Krise so schnell "Lösungen" gefunden, wie im Falle der Finanzmarktkrise. Hastig wurden "Rettungspakete" in bislang ungeahnter Kostenhöhe geschnürt. Diejenigen, die noch gestern dem bedingungslosen freien Markt huldigten, fordern heute die staatliche Kontrolle der Finanzmärkte. Allerorts die gleiche Leier: Die Lage sei ernst, aber nicht hoffnungslos. Es müsse nur wieder die Vernunft statt der Gier regieren. Fehler erkannt, korrigiert und weiter so wie bisher! Es gilt schließlich zu retten, was noch zu retten ist. Doch was soll da eigentlich gerettet werden? Müsste statt der herrschenden Flickschusterei nicht unser Wirtschaftssystem als Ganzes auf den Prüfstand gestellt werden?
Maria Mies kritisiert das vorherrschende Industriemodell des unendlichen Wirtschaftswachstums und plädiert für ein Gesellschaftsmodell, welches das "gute Leben" (wieder) ermöglicht. Mario Candeias beleuchtet in seinem Vortrag das aktuelle staatliche Krisenmanagement und kontrastiert es mit den Eckpunkten einer "radikalen Realpolitik".
Veranstalter: Stiftung W.
Raumzeit: 19:30 Uhr die börse, Wolkenburg 100, im Roten Salon (1. Stock) / Eintritt frei !!!

FR, 28.11.'08: Informationsveranstaltung zu den sogenannten "Sammelanhörungen"
ReferentInnen: Hanna Schroeder und Rudolf Schneider von der Dortmunder "Initiative gegen Rassismus und Ausgrenzung"
Zum Thema: Die sogenannten "Sammelanhörungen" sind ein wichtiges Instrument für die Abschiebung von zumeist afrikanischen Flüchtlingen aus Deutschland. Für die Abschiebung oder erzwungene Ausreise von Flüchtlingen benötigen die deutschen Behörden Pässe oder Passersatzdokumente von dem Land, in das ein Flüchtling abgeschoben werden soll. Zu diesem Zweck passiert es immer häufiger, dass Flüchtlinge aus Sierra Leone, Nigeria, Guinea, Togo und anderen Ländern von Botschaftsangehörigen oder auch von Delegationen dieser Länder zu einer Anhörung eingeladen werden. Wenn die Flüchtlinge dieser Einladung folgen, werden sie nach einer zum Teil sehr oberflächlichen Befragung als Staatsbürger(innen) des betreffenden Landes identifiziert, und sie erhalten Pässe oder Passersatzdokumente. Diese Anhörungen dienen also allein dem Zweck, die Abschiebung von Flüchtlingen durchzusetzen. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass über die Proteste gegen die letzte Sierra-Leone-Anhörung in Hamburg auch in der sierra-leonischen Presse ausführlich berichtet wurde (http://www.fluechtlingsrat-hamburg.de/ unter "Abschiebepolitik"). Die Rolle, die afrikanische Botschaftsangehörige bei den Sammelanhörungen spielen, liegt u.a. darin begründet, dass Deutschland und die EU die ökonomische Abhängigkeit dieser Länder ausnutzen und von diesen Staaten die "Rücknahme" ihrer Staatsbürger(innen) erzwingen. Außerdem bekommen die betreffenden Botschaften von den deutschen Behörden für jede Identifizierung eines Flüchtlings und für jedes diesbezügliche Reisedokument einen erheblichen Geldbetrag.
Auf der Veranstaltung wird über die genauen Abläufe dieser "Sammelanhörungen" informiert, über die Hintergründe, darüber, wie die betroffenen Flüchtlinge reagieren und was deutsche und andere Unterstützer(innen) tun können.
Veranstalter: kein mensch ist illegal!
Raumzeit: 19:30 Uhr Alte Feuerwache, Gathe 6, 42107 W-Elberfeld

SA, 29.11.'08: Kreismitgliederversammlung des Kreisverbandes DIE LINKE Wuppertal
zur Wahl der Kandidatinnen und Kandidaten zur Kommunalwahl 2009
Veranstalter: DIE LINKE Kreisverband Wuppertal
Raumzeit: ab 10ºº Uhr Einlass, Beginn um 10:30 Uhr Alte Feuerwache, Gathe 6, 42107 Wuppertal-Elberfeld


Dezember 2008:

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MO, 01.12.'08: attac-AK Globalisierungstheorie - Thema: Verfassungsbeschwerde gegen "Lissabon-Vertrag"
Treffen des Arbeitskreises - Neugierige sind immer willkommen!
Zum Thema: Sarah Hassel-Reusing und Volker Reusing stellen ihre neue Verfassungsbeschwerde gegen den "Vertrag von Lissabon" vor:
Am 24.09.2008 hat Sarah Luzia Hassel-Reusing aus Wuppertal eine neue Verfassungsbeschwerde gegen das Zustimmungsgesetz zum "Vertrag von Lissabon" eingelegt. Die wesentlichen Unterschiede zu ihrer bereits am 05.05.2008 eingereichten und inzwischen aus formalen Gründen zurückgenommenen Klage zu Az. 2 BvR 866/08 sind:
- Es wird erheblich präziser dargelegt, dass der "Vertrag von Lissabon" auf nationalstaatlicher Ebene zu einem verfassungswidrigen Systemwechsel von einer ausbalancierten Gewaltenverschränkung zum interessenkonfliktgeladenen "Gewährleistungsstaat" führen würde.
- Es wird noch deutlicher erläutert, welche Wirkung es hätte, über Erklärung Nr. 17 und Art. 49b EUV erstmals einen Vorranganspruch des EU-Rechts im EU-Primärrecht zu verankern.
- Die neue Verfassungsbeschwerde geht auf rund 4 Seiten auf Paragraph 93a BVerfGG ein, insbesondere darauf, welche entscheidungserheblichen Rechtsfragen neu sind.
- Die Antwort der Bundesregierung auf die Klagen von Dr. Peter Gauweiler und Prof. Klaus Buchner werden insoweit gewürdigt, wie die Beschwerdeführerin ihre Position dadurch bestätigt sieht.
- Die Beschwerdeführerin hat ihre Rechtsauffassung bzgl. des Rangverhältnisses zwischen Grundgesetz und EU-Primärrecht im Hinblick auf Art. 23 Abs. 1 S. 3 GG dahin gehend präzisiert, dass Grundrechte und Strukturprinzipien des GG über dem EU-Primärrecht stehen.
- Sarah Luzia Hassel-Reusing zeigt auf, dass außer ihr auch das EU-Gericht (1. Instanz) der Rechtsauffassung ist, dass Uno-Charta und Uno-Menschenrechte über dem EU-Recht stehen.
Veranstalter: attac-AK Globalisierungstheorie
Raumzeit: 19:30 Uhr die börse, Wolkenburg 100 / Konferenzraum 1. Stock (ganz hinten rechts)

MO, 01.12.'08: "Nicht betteln, nicht bitten. - Erinnerungen an die deutsche Revolution"
Lesung und Musik mit Dr. Dieter Nelles und Ulrich Klan
Anlässlich des 80. Jahrestages des Matrosenaufstandes, mit dem 1918 die deutsche Novemberrevolution begann, liest Dieter Nelles aus den von ihm mit herausgegebenen Erinnerungen Hermann Knüfkens (1893-1976), der später im Widerstand gegen den Nationalsozialismus eine herausragende Rolle spielte. Ulrich Klan präsentiert historische und zeitlose Lieder von Hoffnung und Widerstand.
Veranstalter: Verein zur Erforschung der sozialen Bewegungen im Wuppertal e.V.
Raumzeit: 19:30 Uhr Begegnungsstätte Alte Synagoge, Genügsamkeitsstraße, 42105 W-Elberfeld

DI, 02.12.'08: "Europa und die Frage nach der Mitte zwischen Ost und West als europäische Aufgabe" - Vortrag
Referent: Gerald Häfner (München; Gründungsmitglied von Mehr Demokratie e.V.)
Leitgedanken des Vortrags: Welche Aufgaben könnte Europa in einer zunehmenden globalisierten und individualisierten Welt spielen? Was kann Europa und was können wir, seine Bürger, dazu beitragen?
Veranstalter: Anthroposophische Gesellschaft Zweig Wuppertal und Rudolf-Steiner-Schule Wuppertal
Raumzeit: 20ºº Uhr im Saal der Rudolf-Steiner-Schule, Schluchtstraße 21, 42285 Wuppertal

MI, 03.12.'08: "Ist Ökostrom wirklich grün?" - Stammtisch zum Thema
Zum Inhalt: Wer Ökostrom kauft, möchte natürlich die Umwelt schützen. Tut man das auf diesem Wege aber wirklich? Was ist dran am Vorwurf des Etikettenschwindels? Beim "Stammtisch Energie" diskutieren Wolfgang Irrek (Wuppertal Institut) und Thomas Daubner (WSW) miteinander und mit den Gästen über Ökostrom.
Veranstalter: "Stammtisch Energie" der Verbraucherzentrale Wuppertal
Raumzeit: 19ºº Uhr im Restaurant "il Cortile", Robertstraße 5, W-Elberfeld

DO, 04.12.'08: "Folgen der Finanzmarktkrise und Eigentümerillusionen" - Vortragsveranstaltung
Referent: Dr. Joachim Bischoff (Mitglied der Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik "Memorandum" und Mitherausgeber und Redakteur der Zeitschrift "Sozialismus")
Zum Thema: Der oberen Hälfte der Einkommensbezieher wird empfohlen, statt auf gesellschaftliche Umlagesysteme auf Kapitalanlage zur Absicherung von Lebensrisiken zu setzen. Nach dem Ende der New Economy, nach Heuschrecken-Debatte, nach der Hypothekenkrise der USA, nach Bankenpleiten erweist sich der Kapitalismus als alles andere als stabil. Immer häufiger hört man das Wort vom "finanzmarktgetriebenen Kapitalismus". Was ist darunter zu verstehen und wie funktioniert er bzw. wieso funktioniert er nicht? In welchem Verhältnis stehen die Mechanismen der Finanzmärkte und der Spekulationsblasen zu den produktiven Unternehmen und zur Einkommensverteilung? Manche meinen, der Kapitalismus sei doch nur zu seinem eigentlichen Charakter zurückgekehrt. Welche Eigentumsstrukturen liegen dem "finanzgetriebenen Kapitalismus" zugrunde? Liegt hier der Treiber für die zerbröckelnde "Mitte der Gesellschaft"?
Veranstalter: Rosa-Luxemburg-Club Wuppertal/Bergisch Land
Raumzeit: 19ºº Uhr Alte Feuerwache, Gathe 6, 42107 W-Elberfeld

DI, 09.12.'08: "Globalisierung und Massenkommunikation" - Vortrag und Diskussion
Referent: Prof. Jörg Becker
(Dozent an den Instituten für Politikwissenschaft der Universitäten Marburg und Innsbruck; Arbeitsgebiete: Internationale, vergleichende und deutsche Kommunikations-, Medien-, und Kulturforschung, Abschätzung von Technologiefolgen und Friedensforschung)
Zum Thema: Während alle Welt das Wort "Globalisierung" locker im Mund führt, fällt zwar ein konkreter Nachweis dafür im Bereich des Handels schwer, leicht lässt er sich jedoch für Finanzmärkte und Massenmedien führen. Gerade im Bereich der Kommunikation lassen sich die katastrophalen Konsequenzen eines international agierenden Medienimperialismus klar erkennen. Die ausufernde Macht einer Handvoll westlicher Medienkonzerne verursacht eine stetige Aushöhlung eigener kultureller Ressourcen in kleinen Ländern und Ländern der "Dritten Welt" und bedingt dadurch kulturelle Identitätskrisen und Erschütterungen. Unter dem Diktat einseitiger Informationsflüsse von nur Nord nach Süd verwandelt sich insbesondere das Internet im Süden zu einer Sehnsuchts-PR-Maschine für Flüchtlinge aus dem Süden in den Norden.
Veranstalter: attac Wuppertal
Raumzeit: 19:30 Uhr im Roten Saal der börse, Wolkenburg 100 (1. Stock), W-Elberfeld
weitere Informationen zu dieser und weiteren Veranstaltungen unter www.attac-wtal.de

MI, 10.12.'08: Öffentliches attac-Plenum
Veranstalter: attac Wuppertal
Raumzeit: 19:30 Uhr die börse, Wolkenburg 100, im Studio 2 oder Konferenzraum (1. Stock), W-Elberfeld

MO, 15.12.'08: attac-Agrargruppe
Treffen des Arbeitskreises - Neugierige sind immer willkommen!
Raumzeit: 20ºº Uhr die börse, Wolkenburg 100 / Konferenzraum 1. Stock (ganz hinten rechts), W-Elberfeld


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